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Deutsch-Russischer Rechtsstreit in Schweden

Russland-Haus: Bildt rät von Zwangsversteigerung ab

Publicerat tisdag 7 augusti 2012 kl 15.31
Möchte Russland nicht unnötig reizen - Carl Bildt

Außenminister Carl Bildt hat sich im Streit zwischen schwedischen Behörden und dem russischen Staat um Schadensersatzansprüche eines deutschen Unternehmens zu Wort gemeldet. Die Zwangsversteigerung einer russischen Immobilie im Stockholmer Nobelvorort Lidingö würde die schwedisch-russischen Beziehungen belasten, sagte Bildt der Wirtschaftszeitung Dagens Industri.

Es geht um einen Fall aus dem Jahr 1998 als Russland von einem schwedischen Schiedsgericht zur Zahlung von umgerechnet rund 2,2 Millionen Euro verurteilt wurde. Das Unternehmen hat jedoch das Geld nicht erhalten, weshalb die Gerichtsvollzugsbehörde die Pfändung des Anwesens prüft.

Russische Diplomaten machen dagegen geltend, dass die in Frage stehende Immobilie als Staatsbesitz immun gegenüber dem Rechtszugriff der schwedischen Behörde sei. Von der Gerichtsvollzugsbehörde hat man keinen Einwand gegen die Einmischung des Außenministers jetzt. Man stehe in ständiger Verbindung zum Außenamt in dieser Frage, so die Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur TT.

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