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Umsetzung schwedischen Rechts

Verdacht auf Geschlechtsverstümmelung: Gericht verhängt Untersuchungshaft

Publicerat måndag 20 augusti 2012 kl 09.58
Das Amtsgericht Attunda

Wegen Verdachts auf schwere Geschlechtsverstümmelung der gemeinsamen dreijährigen Tochter hat das Amtsgericht Attunda im Stockholmer Vorort Sollentuna für einen Mann und eine Frau Untersuchungshaft angeordnet.

Laut der Nachrichtenagentur TT soll die Geschlechtsverstümmelung zwischen Januar und April dieses Jahres in Schweden oder im westafrikanischen Gambia vorgenommen worden sein. Die Geschlechtsverstümmelung von Frauen ist seit 1982 in Schweden verboten. Seit 1999 gilt sie auch dann als strafbar, wenn sie in einem anderen Land ausgeführt worden ist. Das Strafmaß liegt bei bis zu vier Jahren Gefängnis, kann jedoch in schweren Fällen, wenn die Tat das Opfer in Lebensgefahr gebracht hat, auf bis zu zehn Jahre angehoben werde. Bisher sind zwei Personen in Schweden wegen Geschlechtsverstümmelung zu zwei beziehungsweise drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. In beiden Fällen hatten sich die Opfer selbst an die Rechtsorgane gewandt.

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