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Frauen hinter den Kulissen

Dramatikerinnen trafen sich in Stockholm

Publicerat tisdag 21 augusti 2012 kl 13.45
"Partner aus der arabischen welt haben uns sehr geholfen"
(1:41 min)
Noch Männer-Domäne

Hinter den Kulissen der Theaterwelt spielen noch immer Männer die Hauptrolle – doch die Frauen rücken nach. Am Montag ging in Stockholm die neunte Auflage der Women Playrights International Conference (WPI) zu Ende, die Dramatikerinnen unterstützen will.

Sechs intensive Tage lang besuchten 260 Teilnehmer aus 51 Ländern Seminare und Theatervorstellungen und tauschten sich über die Arbeitsbedingungen von Frauen hinter den Theaterkulissen aus. „Weibliche Dramatiker haben es noch immer schwerer, Gehör zu finden – sowohl für sich selbst in ihrer Rolle als Dramatiker als auch für ihre Stücke. Mit dieser Konferenz wollen wir dazu beitragen, ihre Position zu stärken“, so Rani Kassapi vom schwedischen Theater Riksteatern, das Gastgeber der Konferenz war. Seit der Premiere 1988 in Buffalo in den USA findet die Veranstaltung aller drei Jahre statt und soll den Theaterschaffenden helfen, über Länder und Kontinente hinweg Kontakte zu etablieren und zu pflegen. Erklärtes Ziel ist es, weltweit mehr Anerkennung für Frauen im Theater zu erreichen.

Blickpunkt arabische Welt

In diesem Jahr richtete sich die Aufmerksamkeit vor allem auf die Situation von Theaterschaffenden in arabischen Ländern. „Wir sind unheimlich stolz darauf, dass unsere Kooperationspartner diesmal aus der arabischen Welt kamen“, betont Rani Kassapi. Sie nennt das Almadina-Theater aus dem libanesischen Beirut sowie das palästinensische Al Harah-Theater. „Sie haben uns wirklich geholfen, Dramatikerinnen in den arabischen Ländern zu erreichen – wir haben in diesem Jahr eine stärkere Teilnahme aus diesem Teil der Welt verzeichnen können, was uns sehr freut.“ Nun gibt Schweden den Staffelstab an Südafrika weiter, wo die kommende zehnte Konferenz im Jahr 2015 stattfinden soll.

Walid Al-Mekdadi/SR

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