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Wählerumfrage

Opposition baut Vorsprung aus

Uppdaterat tisdag 4 juni 2013 kl 14.20
Publicerat tisdag 4 juni 2013 kl 09.59
Mehrheit der Opposition auch ohne Linkspartei
(1:59 min)
Im Duell zwischen Stefan Löfven und Fredrik Reinfeldt steht es derzeit 1:0 (Montage: Sveriges Radio)

Mit Blick auf die Reichstagswahlen im kommenden Herbst zeichnen sich wachsende Probleme für die bürgerliche Koalition und insbesondere für Ministerpräsident Fredrik Reinfeldts Konservative ab.

Die am Dienstag veröffentlichte große Wählerumfrage, die das Statistische Zentralamt (SCB) jeweils zweimal jährlich durchführt, bestätigt den Trend weiterer jüngster Untersuchungen: Die rot-grüne Opposition baut die Führung gegenüber dem bürgerlichen Lager aus.

Eigene Mehrheit für Rot-Grün

Sozialdemokraten, Grüne und Linkspartei erreichen laut der Umfrage mit insgesamt 50,5 Prozent eine eigene Mehrheit. Die konservativen Moderaten, Liberale, Christdemokraten und Zentrumspartei kommen gemeinsam hingegen nur auf 40,7 Prozent. Anzumerken dabei: Mit 3,6 Prozent bleiben die Christdemokraten unter der Vier-Prozent-Sperre. Mit einem solchen Wahlergebnis wäre ihnen der Zutritt zum Reichstag verwehrt. Und auch die Zentrumspartei bewegt sich gefährlich nahe an der Sperrgrenze. Im schlimmsten Fall für die Koalition könnten also von gegenwärtig vier bürgerlichen Parteien im Reichstag nach der Wahl nur zwei übrigbleiben. „Die Allianz muss jetzt ausbaden, dass die Konservativen Stimmen der kleinen Parteien geschluckt haben“, sagt der Staatswissenschaftler Mikael Sundström von der Universität Lund.

Noch lange bis zur Wahl

Die Konservativen ihrerseits müssen laut der Untersuchung den deutlich größten Teil ihrer Sympathien an die rechtspopulistischen Schwedendemokraten abtreten und verbuchen im Vergleich zum Wahlergebnis 2010 von allen Parteien die größten Sympathieverluste, mit einem Minus von 3,2 Prozentpunkten. Die rechtspopulistischen Schwedendemokraten wiederum legen mit 7,7 Prozent deutlich zu. Aufwärts geht es auch für Sozialdemokraten und Grüne. Auch ohne die Unterstützung durch die Linkspartei würden die beiden Oppositionsparteien mit insgesamt 44,1 Prozent sogar mehr Stimmen erhalten als das bürgerliche Quartett. Insgesamt freilich müsse man all diese Zahlen „mit einer Prise Salz nehmen“, meint Mikael Sundström. Zur Wahl im September nächsten Jahres könne vieles ganz anders aussehen: „Bis dahin ist noch viel Zeit. Wir müssen uns nur daran erinnern, wie die SCB-Messung im Mai 2009 aussah. Die Unterschiede zum Wahlergebnis waren dann aber markant“, konstatiert der Staatswissenschaftler.

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