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Internetbasierte Krankengeschichte

Ärzte kritisieren offene Patientenakten

Publicerat måndag 10 juni 2013 kl 13.26
Untersuchungsergebnisse per Internet lassen sich womöglich schwer verkraften, befürchten schwedische Ärzte

Schwedische Ärzte sehen dem neuen System der offenen Patientenakte mit Skepsis entgegen. Ab Ende diesen Jahres können die schwedischen Provinzen das neue Computersystem einführen, mit dem jeder Patient seine eigene Krankengeschichte per Internet einsehen kann.

Torbjörn Karlsson von der Ärztevereinigung Uppland hat allerdings seine Bedenken. Die Patienten könnten mit Untersuchungsergebnissen konfrontiert werden, die alleine ohne ärztlichen Beistand nur schwer zu verkraften seien. Man müsse überlegen, ob die frei zugängliche Krankengeschichte wirklich für alle Patientengruppen geeignet sei. Es gehe nicht darum, Informationen vor den Patienten verheimlichen zu wollen – man wolle als Arzt aber im gesamten Krankheitsverlauf begleitend zur Stelle sein.

Laut Leif Lyttkens vom Provinziallandtag Uppsala – der Region, in der das neue System bereits getestet wird – werde die digitale Patientenakte die Rechtssicherheit im Gesundheitswesen stärken. Es sei nur richtig, dass die Patienten bessere Übersicht über die Vermerke in ihrer Akte hätten.

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