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Frauenanteil sinkt

Gleichberechtigte Vorstände nicht in Sicht

Publicerat tisdag 11 juni 2013 kl 10.40
Kinderbetreuung ist ein Hauptgrund für den abnehmenden Frauenanteil in den Vorständen

Der Frauenanteil in den Vorständen schwedischer Unternehmen ist in den vergangenen Jahren zurückgegangen. Wie die Tageszeitung Dagens Nyheter berichtet, sind knapp über ein Fünftel der schwedischen Vorstandsmitglieder Frauen.

Dies ist in etwa derselbe Anteil wie noch vor drei Jahren und bedeutet einen leichten Rückgang von 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch der Anteil von Unternehmen, in denen mehr als ein Viertel der Vorstandsposten von Frauen besetzt sind, ist zurückgegangen. Heute sind 110 solcher Firmen in Schweden registriert – vor drei Jahren waren es noch 122.

Diese Zahlen seien deprimierend, sagte die Wirtschaftsprofessorin Carin Holmquist der Zeitung und nannte zwei Hauptgründe für die Entwicklung. Einerseits würden Frauen in Schweden nach wie vor mehr Verantwortung für die Kinderbetreuung übernehmen – eine Aufgabe, die sich in vielen Fällen nur schwer mit einer Arbeit im Vorstand verbinden lasse. Andererseits sei es als Frau schwieriger, in einem börsennotierten Unternehmen die Karriereleiter zu erklimmen. Allgemein würden es Männer nach wie vor bevorzugen, andere Männer in die Vorstände zu wählen, so die Professorin.

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