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Immer mehr Erkrankungen in Schweden

Antibiotika-Resistenz auf dem Vormarsch

Publicerat tisdag 11 juni 2013 kl 13.21
Rezeptfreier Antibiotika-Verkauf in manchen Ländern muss gestoppt werden, fordern schwedische Ärzte

Das schwedische Gesundheitswesen wird zunehmend mit der Herausforderung Antibiotika resistenter Bakterien konfrontiert. Seit 2011 sind über ein Drittel mehr an Fällen mit ESBL-Darmbakterien aufgetreten, meldet die Nachrichtenagentur TT unter Verweis auf Berichte der schwedischen Seuchenschutzbehörde.

Auch die gefürchteten multiresistenten MRSA Bakterien, die beispielsweise Wundinfektionen oder Entzündungen der Atemwege hervorrufen können, werden immer häufiger: Etwa ein Zehntel mehr an Fällen ist im Vergleich zum Jahr 2011 erfasst worden. Über 2.000 MRSA-Erkrankungen sind in Schweden gemeldet worden – die Hälfte der Patienten habe sich laut der Behörde allerdings im Ausland angesteckt. Die wohlhabenderen Länder müssten deshalb die Verantwortung für ein globales Netzwerk übernehmen, sagte Oberarzt Otto Cars von der Seuchenschutzbehörde. Es müsse unterbunden werden, dass Antibiotika in manchen Ländern ohne Rezept gekauft werden könne. Was Antibiotika-Resistenz angehe, so verlaufe die Entwicklung in Schweden vergleichsweise etwas besser. Nichts deute aber darauf hin, dass die weltweite Entwicklung in nächster Zeit gestoppt werden könne, und dies habe eben auch direkte Folgen für Schweden, so Cars.

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