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Schwedische Forschung

Herzrhythmusstörungen durch Wasalauf

Publicerat onsdag 12 juni 2013 kl 10.15
Herzen sind zu groß
(1:44 min)
Lässt die Herzen höher schlagen

Je häufiger man am Wasalauf teilgenommen hat, desto größer das Risiko für Herzrhythmusstörungen. Dies ist das Ergebnis einer schwedischen Studie an  weit über 50.000 Läufern, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Die Ärzte wollen aber nicht von sportlicher Betätigung abraten – im Gegenteil.

Der 90 Kilometer lange Wasalauf ist eine Herausforderung für jeden Langläufer und erfordert eine gute Kondition. Dennoch ist die mehrfache Teilnahme anscheinend verbunden mit Herzflimmern und Herzrhytmusstörungen. Der Kardiologe Kasper Andersen von der Universität Uppsala ist einer der Forscher hinter der Studie, die jetzt feststellt, dass Läufer, die innerhalb von zehn Jahren mehr als fünf Mal teilgenommen haben, ein um 30 Prozent höheres Risiko für Herzrhythmusstörungen haben als diejenigen, die nur einmal dabei waren.

Wenn man dazu noch zu den schnellsten gehört, erhöht sich das Risiko noch einmal, wie Andersen dem Schwedischen Rundfunk erklärt. 52.755 Wasaläufer waren Teil der Studie. Es ist jedoch nicht so, dass der Wasalauf an sich gefährlich ist, sondern es sind die Trainingsgewohnheiten der Teilnehmer.

Gewebe im Herzmuskel

Das Training macht die Herzen groß und stark, doch die Sportler müssen aufpassen, so Andersen: „Wenn man mit dem Training aufhört, kann sich Gewebe im Herzmuskel bilden und das Risiko erhöhen“, so der Forscher. Dieses Gewebe kann dann dazu führen, dass das Herz nicht mehr gleichmäßig schlägt.

Andersen rät jedoch nicht von regelmäßigem Training oder gar der Teilnahme am Wasalauf ab. Denn die Vorteile, gut in Form zu sein, überwiegen bei weitem die jetzt aufgezeigten Risiken.

Quelle:
Kasper Andersen, Bahman Farahmand, Anders Ahlbom, Claes Held, Sverker Ljunghall, Karl Michaelsson, and Johan Sundström. Risk of arrhythmias in 52 755 long-distance cross-country skiers: a cohort study.

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