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Arbeitgeber nicht informiert

Fast 100 verurteilte Sexualstraftäter arbeiten im Bildungswesen

Publicerat onsdag 12 juni 2013 kl 11.16
An den Schulen weiß man häufig nichts von den Vorstrafen

Mindestens 97 ehemalige Sexualstraftäter arbeiten derzeit an kommunalen Schulen und Kindergärten in Schweden. Dies ergab eine Untersuchung der Zeitung Dagens Nyheter.

Unter den aufgedeckten Fällen finden sich Lehrer und Betreuer, die unter anderem wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen oder Besitz von Kinderpornografie verurteilt worden sind. Über 100 weitere Angestellte im Bildungswesen werden derzeit eines solchen Verbrechens verdächtigt.

Häufig wissen jedoch die Arbeitgeber nichts davon, da sie nicht automatisch von den Gerichten über entsprechende Urteile informiert werden. Lediglich bei Neuanstellungen müssen Bewerber an Schulen, Kindertagesstätten und Freizeitheimen derzeit einen Auszug aus dem Vorstrafenregister vorlegen. Hat man jedoch bereits eine Stelle inne, erfährt der Arbeitgeber nichts von einer eventuellen Verurteilung.

Kinderombudsmann Fredrik Malmberg fordert nun gegenüber Dagens Nyheter eine Gesetzesänderung. Es bestehe das Risiko, dass sich ehemalige Sexualstraftäter erneut an Minderjährigen vergreifen. Daher sollten Urteile gegen Angestellte im Bildungswesen, wie bereits für Ärzte und Krankenpfleger eingeführt, künftig automatisch dem Arbeitgeber mitgeteilt werden, so Malmberg.

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