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Pflegermangel im Gesundheitswesen

Kinderkrebsstation schickt Patienten nach Finnland

Publicerat torsdag 13 juni 2013 kl 14.26
Im Sommer bleiben die Krankenbetten leer

Weil speziell ausgebildete Krankenschwestern fehlen, kann die Krebsstation am Astrid-Lindgren-Kinderkrankenhaus in Stockholm diesen Sommer zeitweise nur weniger als halb so viele Patienten aufnehmen wie eigentlich vorgesehen. Einige Kinder müssen dann möglicherweise in Finnland behandelt werden.

Wie der Schwedische Rundfunk berichtet, hat die Abteilung Platz für insgesamt 14 junge Krebspatienten. Bereits seit längerer Zeit kann man aber nur 10 Kinder aufnehmen und in der diesjährigen Urlaubssaison werden die Kapazitäten teilweise auf lediglich sechs Plätze heruntergefahren werden müssen.

Der Chef des Krankenhauses, Svante Norgren, sagte, dass man versucht habe, aus verschiedenen anderen Stationen und Krankenhäusern Personal für den Sommer zu rekrutieren. Die Bemühungen seien aber erfolglos geblieben und daher habe man sich als letzte Alternative um Pflegeplätze im Nachbarland bemüht.

Harsche Kritik an den Plänen kam vom schwedischen Kinderkrebsfond. Generalsekretär Olle Björk sagte dem Schwedischen Rundfunk, dass es ein großes Problem darstelle, wenn aus der Kinderkrebsstation ein Reisebüro werde und ganze Familien ihren Alltag umstellen müssten.

Dass es in Schweden im Sommer einen Mangel an Krankenpflegern gibt, ist jedoch kein neues Phänomen. Bereits seit Jahren kommt es immer wieder zu Engpässen im Gesundheitswesen, weil viele Angestellten zur gleichen Zeit Urlaub nehmen wollen und sich kein passender Ersatz für sie findet. Einige Arbeitgeber bieten ihrem Personal daher inzwischen ein deutlich höheres Gehalt an, wenn sie außerhalb der Sommermonate in Urlaub gehen.

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