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Gute Schulen, schlechte Schulen

Wachsende Segregation im Bildungswesen

Publicerat fredag 14 juni 2013 kl 13.26
An der Arabyschule in Växjö sind die Noten schlecht. Jetzt muss die Schule schließen.

Die Schere zwischen Schulen mit hohem Notendurschnitt und Schulen, in denen viele die vorgegebenen Lernziele nicht erreichen, klafft in Schweden immer weiter auseinander. In insgesamt 51 Lehranstalten hatten im Jahr 2011 mehr als die Hälfte aller Neuntklässler so schlechte Noten, dass sie kaum Chancen auf eine weiterführende Ausbildung hatten.

Das sind 20 mehr als noch zehn Jahre zuvor, wie aus einem aktuellen Bericht der staatlichen Schulbehörde hervorgeht. Die Behörde weist auf eine wachsende Segregation im schwedischen Bildungswesen hin. Noch vor 20 Jahren seien die Schulergebnisse im gesamten Land annähernd vergleichbar gewesen. Seitdem gehe die Entwicklung jedoch auseinander. Während an einigen Schulen alle Neuntklässler gute Noten aufweisen und ans anschließende Gymnasium wechseln können, gelte dies andernorts inzwischen nur noch für eine Minderheit der Schüler.

Besonders viele Lehranstalten mit schlechten Ergebnissen finden sich in sozialen Brennpunkten. In Städten wie Växjö, Malmö und Stockholm hat man sich nun entschieden, Schulen mit niedrigem Notendurchschnitt zu schließen, da die Schülerzahlen dort aufgrund des schlechten Rufs immer weiter gesunken waren.

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