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Streit über Zusatzstoffe

Schweden will selbst über Snus bestimmen

Publicerat fredag 14 juni 2013 kl 14.31
In Brüssel unbeliebt: Snus

Die Regierung hat den Versuch aufgegeben, andere EU-Staaten von einem Ende des Verbots von schwedischem Lutschtabak zu überzeugen. Stattdessen kämpft man auf europäischer Ebene nun darum, die Vorschriften über zulässige Inhalts- und Zusatzstoffe für das nur in Schweden erlaubte Snus auch künftig selbst machen zu dürfen.

Volksgesundheitsministerin Maria Larsson sagte nach einem Treffen mit dem zuständigen EU-Kommissar dem Schwedischen Rundfunk, dass man sich dieses Recht selbst vorbehalten wolle und die Einmischung der Union in der Frage nicht erwünscht sei.

Derzeit wird in Brüssel über eine neue Tabak-Richtlinie verhandelt, welche Ende kommender Woche verabschiedet werden soll. Der schwedische Reichstag hatte der Regierung ursprünglich den Auftrag gegeben, sich für eine Aufhebung des Lutschtabak-Exportverbots in andere EU-Länder einzusetzen. Da der Widerstand dagegen jedoch zu groß sei, habe man sich inzwischen auf die Zutatenfrage konzentriert, so die Ministerin.

Laut Vorschlag der EU-Kommission soll die Zugabe von "signifikanten Geschmacksstoffen" für Tabakprodukte aller Art verboten werden. Damit dürfte etwa die Hälfte aller schwedischen Snus-Sorten künftig nicht mehr verkauft werden.

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