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Hoher Nährstoffgehalt durch Überschwemmungen

Algenblüte wegen Hochwasser befürchtet

Publicerat fredag 14 juni 2013 kl 15.36
Algen lieben Hochwasser

Die derzeitigen Überschwemmungen in Deutschland und anderen mitteleuropäischen Ländern könnten demnächst auch Auswirkungen auf das Ökosystem an der schwedischen Westküste haben. Beim staatlichen Wetterdienst befürchtet man als schlimmsten Fall eine großflächige Algenblüte auf dem Meer, welche zu einem Massensterben bei Fischen, Vögeln und anderen Tieren führen könnte.

Als warnendes Beispiel gilt den Meereskundlern des Wetterdienstes der Sommer 1988, in dem eine sich stark ausbreitende Alge alles andere Leben in Skagerrak und Kattegatt abgetötet hatte. Ursache für die Algenblüte war damals der hohe Stickstoff- und Phosphorgehalt des Wassers, das von den überschwemmten Feldern Mitteleuropas in die Nordsee geflossen war. Wind und Strömungen hatten das nährstoffreiche Wasser 1988 bis an die schwedische Westküste geführt und das sonnige und warme Wetter tat sein Übriges.

Der Wetterdienst überwacht nun genauestens den Weg des diesjährigen Hochwassers, um rechtzeitig vor einer möglichen Algenblüte warnen zu können. Letztlich kommt es aber auf Strömungen und aktuelle Wetterverhältnisse an, ob sich die Auswirkungen der Überschwemmungen überhaupt bemerkbar machen werden.

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