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Mehrere Botschafter warnen

Abzug der Entwicklungshilfe katastrophal für Lateinamerika

Publicerat måndag 17 juni 2013 kl 14.29
Entwicklungshilfeministeri Gunilla Carlsson will die schwedischen Gelder umverteilen

Sollte Schweden, wie geplant, seine komplette Entwicklungshilfe für Staaten in Lateinamerika streichen, hätte dies verheerende Folgen für die Länder in der Region. Diese Befürchtung äußern die schwedischen Botschafter in Bolivien, Kolumbien und Guatemala in Berichten an das Stockholmer Außenministerium.

In Bolivien bestehe zum Beispiel die Gefahr, dass durch den Abzug der Gelder in einigen Bereichen, in denen der Staat dort nicht die nötige Kompetenz besitzt, ein Vakuum entsteht. Dies gelte unter anderem für den Kampf für mehr Gleichstellung sowie für die Rechte von Kindern und Jugendlichen, so der schwedische Botschafter in La Paz. In Guatemala sei die derzeit geleistete Unterstützung für den Aufbau eines demokratischen Gemeinwesens extrem wichtig und in Kolumbien bestehe die Gefahr, dass die Friedensverhandlungen mit der dortigen Farc-Guerilla durch den Abzug der Gelder negativ beeinflusst werden könnten.

Schwedens Entwicklungshilfeministerin Gunilla Carlsson zeigt sich derweil unbeeindruckt von den Befürchtungen der Botschafter. Sie will die schwedischen Entwicklungsgelder künftig auf weniger Länder verteilen und dort konzentrieren, wo die Armut am größten ist. Die jährlich etwa 58 Millionen Euro, die die Staaten Süd- und Mittelamerikas derzeit erhalten, sollen daher in Zukunft größtenteils nach Afrika fließen. In Lateinamerika gebe es inzwischen enorme Ressourcen, die auch den Menschen auf dem eigenen Kontinent zugutekommen sollten, so Carlsson in einem Interview mit dem Schwedischen Rundfunk.

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