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Genehmigung entzogen

Kalkabbau auf Gotland wird erneut geprüft

Uppdaterat tisdag 18 juni 2013 kl 11.25
Publicerat tisdag 18 juni 2013 kl 11.17
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Übersichtskarte über den geplanten Kalksteinbruch und die nähere Umgebung
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Naturschützer jubeln: Vorerst dürfen hier keine Bäume mehr gefällt werden

Der oberste schwedische Gerichtshof hat den Kalksteinbruch im Norden der Ostseeinsel Gotland vorerst gestoppt. Mit ihrem am Dienstagmorgen verkündeten Urteil entzogen die Richter dem finnischen Unternehmen Nordkalk die Genehmigung für dessen geplanten Steinbruch in der Nähe von zwei Naturschutzgebieten.

Konkret bemängelt der Gerichtshof, dass während des gesamten Genehmigungsverfahrens kein einziges Mal eine allumfassende Einschätzung der Konsequenzen des Kalkabbaus erstellt wurde. Da dies jedoch gesetzlich vorgeschrieben sei, müsse der Antrag auf Zulassung des Steinbruchs komplett neu geprüft werden.

Die Entscheidung ist ein wichtiger Sieg für die Umweltschützer, die bereits seit mehreren Jahren gegen den Kalkabbau kämpfen, da sie die Natur im vorgesehenen Gebiet für zu empfindlich und schützenswert halten. Als das Urteil verkündet wurde, brach unter den im Ojnareskogen versammelten Demonstranten spontan Jubel aus. An gleicher Stelle war es bereits im vergangenen Sommer zu Demonstrationen gekommen, als das Unternehmen Nordkalk, mit Verweis auf den damals geltenden Gerichtsentscheid, begonnen hatte, Bäume zu fällen.

Mit dem Urteil des obersten Gerichtshofes ist der bereits seit 2005 laufende juristische Streit über die Schutzwürdigkeit des betreffenden Gebiets im Norden Gotlands vorerst an seinem Ende angekommen. Wie es nun mit dem Projekt für einen Kalksteinbruch weitergeht, bei dem immerhin 60 neue Jobs geschaffen werden sollten, ist derzeit unklar. Nordkalk hat jedoch bereits angekündigt, weiter hinter den Plänen zu stehen.

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