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Ericsson, Volvo und SAS: Gewinne und Verluste

Publicerat torsdag 10 februari 2005 kl 17.20

Drei groβe schwedische Unternehmen haben heute ihre Jahresbilanzen vorgestellt. Und die Ergebnisse reichen von super bis mies. Super-Gewinne für Volvo und Ericsson, Miese bei SAS, in Höhe von 196 Millionen Euro Verlust. Die Fluggesellschaft hat, so scheint es, noch keine Lösung gefunden, um profitabel zu arbeiten. Doch es war auch schon schlechter. Die Sanierungsmaβnahmen zeigen erste Früchte.

SAS macht pro Flugticket nur noch sechs Euro Verlust. Vor zwei Jahren waren es noch 25 Euro. Die Kosten sind bereits um elf Prozent gesenkt worden, und wieder mehr Passagiere fliegen mit Scandinavian Airlines. Was sich SAS für dieses Jahr erhofft, aus den schwarzen Zahlen herauszukommen, ist Volvo und Ericsson bereits gelungen.

Ericsson: Von Verlust zu Gewinn

Da ist zum einen der Telekom-Konzern. Eine Wende um 180 Grad hat die Konzernleitung vollbracht: Von 1,2 Milliarden Euro Verlust im vorgangenen Jahr auf nun drei Milliarden Euro Gewinn. Der Preis: Nahezu die Hälfte der Mitarbeiter wurden entlassen. Konzernchef Carl-Henric Svanberg:

„Wenn man so eine Krise überstehen will, muss man jeden Stein umdrehen und sehen, wie man effektiver werden kann. Für dieses Ergebnis haben wir sehr hart gearbeitet. Wir hatten aber auβerdem ein Jahr mit 300 Millionen neuen Mobilfunkkunden auf der ganzen Welt. Das ist der stärkste Zuwachs überhaupt.“

Neue Kunden gewonnen, mehr Handys verkauft und niedrigere Personalkosten: Nach diesen Gesetzen des Marktes ist die Wende gelungen. Konzernchef Svanberg hofft auf eine gute Fortsetzung.

„Unsere Stärke ist, dass Ericsson weltweit agiert, und dass wir in fast allen Ländern der Welt vertreten sind. Wir verkaufen viel in Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten. Damit haben wir einen Vorteil gegenüber unseren Konkurrenten, die nur in bestimmten Ländern agieren.“

Volvo: Gewinn verdoppelt

Einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz hatte auch Volvo. Der Fahrzeugbauer konnte eineinhalb Milliarden Euro Gewinn einfahren. Das ist zwar nur die Hälfte vom Ericsson-Plus. Doch für Volvo ist es das beste Ergebnis aller Zeiten. Volvochef Leif Johansson neigt trotzdem nicht zu überschwelligen Ausdrücken der Freude.

„Ich pflege immer zu sagen, dass es nicht meine Aufgabe ist, zufrieden zu sein. Aber ich muss konstatieren, dass 2004 ein richtig gutes Jahr war. Das meiste, was wir uns vornahmen, haben wir erreicht.“

Vor allem Lastkraftwagen, Busse und Flugzeugmotoren lieβen sich gut verkaufen. Am profitabelsten ist das Geschäft mit den LKW. Zuwächse von bis zu 50 Prozent konnten zum Beispiel in Nordamerika und Polen verzeichnet werden. Bereits im letzten Jahr wurden 2.000 Arbeitsplätze in Schweden geschaffen. Und auch in diesem Jahr ist mit zahlreichen Neueinstellungen zu rechnen.

Katja Güth

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