Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Nur kleinere Veränderungen angekündigt

Stabile Rahmenbedingungen für öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Uppdaterat onsdag 19 juni 2013 kl 16.17
Publicerat onsdag 19 juni 2013 kl 12.10
"Meinungsfreiheit im Internet einschränken?"
(1:44 min)
Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth will weiter einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Schweden

Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth hat am Donnerstag den Gesetzentwurf für neue Rahmenbedingungen für die öffentlich-rechtlichen Radio- und Fernsehanstalten in Schweden vorgestellt. In den kommenden sechs Jahren sollen beispielsweise die Radiolandschaft digitalisiert, die Sendungen in Minderheitensprachen ausgeweitet sowie die Mittel für Radiosymphoniker und Radiochor erhöht werden.

Darüber hinaus plant die Regierung, den Einfluss des öffentlich-rechtlichen Rundfunks auf den Medienmarkt insgesamt untersuchen zu lassen. Vertreter der Zeitungsverlage hatten in den vergangenen Monaten vor allem die umfassenden Online-Aktivitäten der gebührenfinanzierten Anstalten scharf kritisiert. Daher soll nun die staatliche Kontrollbehörde für Radio und Fernsehen eine unabhängige Untersuchung der herrschenden Konkurrenzsituation durchführen.

„Die Regierung geht davon aus, dass es ein vielfältiges und breites Medienangebot geben sollte“, sagt Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth dem Schwedischen Rundfunk. „In einer Situation, in der viele Tageszeitungen eingestellt werden, besteht das Risiko, dass die Zahl an Stimmen in der Öffentlichkeit weniger wird.“

Cilla Benkö, Intendantin des Schwedischen Rundfunks, gibt sich allerdings kritisch: „Soll ein Beamter einer Behörde unsere Tätigkeit untersuchen? Ist dies überhaupt vereinbar mit der Meinungsfreiheit? Und was wird später mit den Ergebnissen einer solchen Untersuchung gemacht? Will man die Meinungsfreiheit im Internet einschränken?“

An der Finanzierung über die Fernsehgebühren, die an den Besitz eines Empfängers gekoppelt sind, wird für die kommenden sechs Jahre nicht gerüttelt. Auch eine Veränderung des derzeit geltenden Gebührensatzes von etwa 240 Euro pro Jahr ist im vorgelegten Gesetzentwurf nicht vorgesehen. Um das Angebot an volksbildenden Programmen weiter auszubauen soll allerdings der Bildungsfunk künftig von der Regierung jährlich einen Zuschuss von umgerechnet etwa 5,7 Millionen Euro erhalten.

Frank Luthardt / Hansjörg Kissel

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".