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Kaum Verurteilungen

Anti-Grooming-Gesetz ohne Funktion

Publicerat onsdag 19 juni 2013 kl 14.00
Im Internet lauern Gefahren

Das Gesetz, das Kinder und Jugendliche vor der Kontaktaufnahme aus sexuellen Gründen über das Internet schützen soll, erfüllt seinen Zweck nur sehr begrenzt. Seit seiner Einführung vor vier Jahren sind trotz mehr als 600 Anzeigen lediglich fünf Personen wegen Cyber-Grooming verurteilt worden. Dies geht aus einer aktuellen Analyse des Beirates für Verbrechensvorbeugung hervor.

Der Beirat kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der derzeit geltenden Definition kaum jemand wegen des Vergehens verurteilt werden könne. Sei zum Beispiel zwischen dem mutmaßlichen Täter und seinem minderjährigen Opfer noch kein Treffen fest vereinbart, könne niemand für die reine Kontaktaufnahme belangt werden. Habe das Treffen bereits stattgefunden, liege jedoch meist ein schwerwiegenderer Tatbestand, von sexueller Belästigung bis hin zu Vergewaltigung, vor.

Das 2009 eingeführte Anti-Grooming-Gesetz ist für den Zeitraum zwischen der festen Abmachung und der tatsächlichen Begegnung von Täter und Opfer vorgesehen. Häufig sei dieser Zeitraum aber nur sehr kurz und das Risiko hoch, dass es schnell zu einem Sexualverbrechen komme. Das Gesetz erfülle daher in seiner heutigen Fassung keine wirkliche Funktion, so die Analyse des Beirates.

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