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Jugendarbeitslosigkeit Thema auf EU-Gipfel

Reinfeldt zweifelt an großer Wirkung

Publicerat fredag 28 juni 2013 kl 08.57

Ministerpräsident Reinfeldt ist nicht davon überzeugt, dass die auf dem EU-Gipfel in Brüssel beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit große Auswirkungen in Schweden haben werden. Schwedische Regionen werden rund 30 Millionen Euro zur Bekämpfung der mit landesweit bei 25 Prozent relativ hohen Jugendarbeitslosigkeit erhalten.  

„Ich habe nicht in Aussicht gestellt, dass dies das geeignete Instrument ist, um Jobs zu schaffen und die Jugendarbeitslosigkeit einzudämmen. Dazu bedarf es anderer Maßnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit,“ sagte Reinfeldt im Schwedischen Rundfunk. Darüber hinaus müsste der Binnenmarkt für Dienstleistungen optimiert und liberalisiert werden, so der Ministerpräsident weiter.

Was die Einigung über den Langzeithaushalt der EU betrifft, zeigte sich Reinfeldt sehr zufrieden. Schweden habe seine Ziele weitgehend erreicht, deshalb ist der Konservative zuversichtlich, auch in Stockholm eine Mehrheit zu erhalten, um dem Haushalt zustimmen zu können.

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