Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Konservative in Almedalen

Hauptziel: Mehr Jobs

Publicerat onsdag 3 juli 2013 kl 14.03
”Aufnahme von Flüchtlingen offener und liberaler gestalten"
(2:19 min)
Fredrik Reinfeldt

Die Schaffung von Jobs ist oberste Priorität für Schwedens Konservative. Das betonte Fredrik Reinfeldt, Regierungschef und Vorsitzender der konservativen Moderaten, am Mittwoch auf der Politikerwoche in Almedalen auf Gotland.

Jeder Tag der Almedalen-Woche steht im Zeichen einer Partei – an diesem Mittwoch spielen die konservativen Moderaten die Hauptrolle. In seiner Rede am Abend werde er vor allem auf die Schaffung von Arbeitsplätzen fokussieren, so Reinfeldt auf einer Pressekonferenz am frühen Nachmittag. Die Regierung wird demnach unter anderem weitere Anreize für die Anstellung von Arbeitslosen vorschlagen, so einen monatlichen Zuschuss von umgerechnet rund 270 Euro für Arbeitgeber. Um der hohen Jugendarbeitslosigkeit Herr zu werden, sind massive Reduzierungen der Arbeitgeberabgaben bei der Anstellung junger Menschen geplant.

Weitere Steuersenkungen noch ungewiss

Zu der Frage, ob die Schweden in absehbarer Zeit mit einer fünften Runde von Einkommenssteuersenkungen rechnen können, will sich Reinfeldt in Almedalen nicht verbindlich äußern. Dies werde werde man endgültig erst im August entscheiden, wenn aktuelle Zahlen zur Wirtschaftsentwicklung vorlägen, so der Ministerpräsident am Vormittag im Schwedischen Rundfunk. Bislang seien die Voraussetzungen jedenfalls gut, so Reinfeldt, der die Chance nutzte, um die positiven Wirkungen der bisherigen Steuererleichterungen zumal für Niedrig- und Mittelverdiener herauszustellen: „Diese Maßnahmen schaffen Jobs, sie verbessern die wirtschaftlichen Voraussetzungen für Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen.“

Schweden soll offen bleiben

Ebenso wie schon am Dienstag Grünen-Sprecher Gustav Fridolin wandte sich Reinfeldt mit Nachdruck gegen die Forderung der Schwedendemokraten, die Einwanderung nach Schweden zu begrenzen. „Ich habe die Entwicklung in vielen anderen Ländern Europas verfolgt, in denen Parteien vergleichbar den Schwedendemokraten ins Parlament eingezogen sind“, so Reinfeldt. „Fast überall ist eine Anpassung an den Sprachgebrauch und an die Forderungen dieser Parteien zu beobachten. Soweit ich weiß, ist Schweden das einzige Land, das sich genau in die entgegengesetzte Richtung bewegt. Wir haben stattdessen eine Übereinkunft mit den Grünen geschlossen, die Regeln für die Aufnahme von Flüchtlingen noch offener und liberaler zu gestalten.“

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".