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Cryptosporidium in Östersund

Parasiten im Trinkwasser - Gemeinde wird verklagt

Publicerat tisdag 9 juli 2013 kl 09.56
Mithilfe von Bestrahlung konnte die Wasserversorgung von dem Parasiten schließlich befreit werden

Nach der umfassenden Parasitenverseuchung von Trinkwasser im nordschwedischen Östersund ist nun gegen die Kommune Anklage erhoben worden.

Mit umgerechnet etwa 340.000 Euro Strafe soll die Stadt dafür geradestehen, dass im Winter 2010/2011 die örtliche Wasserversorgung wegen Parasitenbefalls zusammengebrochen war. Die Anklage lautet auf Umweltverschmutzung und fahrlässige Körperverletzung, da nach Ansicht der Staatsanwaltschaft zu geringe Vorsorgemaßnahmen gegen die Parasitenverseuchung bereitstanden.

Die Gemeinde müsse ihren Einwohnern sauberes Wasser garantieren können, begründete Staatsanwalt Lars Magnusson die Anklage. Wenn eine Kommune wie Östersund mit vergleichsweise vielen Einwohnern derart anfällig sei auf solch umfassende Krankheitsverbreitung, dann sei die Lage ernst.

Laut Bengt Marsh vom Gemeinderat Östersund habe sich die Kommune jedoch nicht einer Straftat schuldig gemacht. Die Wahrscheinlichkeit einer Wasserverseuchung durch den Parasiten Cryptosporidium sei völlig unwahrscheinlich gewesen. Weder die Gemeinde, noch die verantwortlichen Behörden, die deren Tätigkeiten kontrollieren, hätten von solch einem Szenario ausgehen können, so Marsh gegenüber dem Schwedischen Rundfunk.

Etwa 12.000 Einwohner von Östersund litten in Folge der Verseuchung unter Magen-Darm-Erkrankungen. Ursache der Wasserverunreinigung war ein falsch gelegter Abfluss in einem Mehrfamilienhaus. Mithilfe von UV-Bestrahlungen gelang es der Kommune schließlich , das Wasser von dem Parasiten zu befreien.

Auch die Wasserversorgung der Kommune Skellefteå im hohen Norden des Landes wurde im April 2011 von dem Parasiten befallen. Ermittlungen gegen eine mögliche Umweltstraftat der Kommune führten jedoch nicht zur Anklage.

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