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Regierungsbericht zur Alkoholpolitik

Strikteres Vorgehen gegen Alkoholwerbung

Publicerat tisdag 9 juli 2013 kl 13.52
Staatlich kontrolliert getrunken

Die schwedischen Behörden sollen stärker gegen die zunehmende Werbung für Alkohol vorgehen. Dies fordert der Abschlussbericht einer staatlichen Untersuchung, in dem der Regierung neue Vorschläge zur schwedischen Alkoholpolitik vorgelegt werden.

Bier, Wein und Spirituosen werden in den vergangenen Jahren immer mehr und immer gewiefter beworben – dabei häufig am Rande der Illegalität. Als Beispiel nennt der Bericht etwa alkoholische Getränke, die auf Bildern von Rockkonzerten abgebildet und in Sozialen Medien weiterverbreitet werden. Die Verbraucherschutzbehörde soll deshalb künftig unter Einsatz von Zwangsgeldern und Strafzahlungen schneller reagieren können – vor allem, wenn sich die Werbung unerlaubt an junge Konsumenten richtet.

Laut dem Vorschlag sollen Behörden in Zukunft vorbeugend gegenüber unerlaubtem Marketing vorgehen können, sagte der Leiter der Untersuchung, Göran Lundahl, dem Schwedischen Rundfunk. Auch was den Internethandel mit Alkohol angehe, müssten die verantwortlichen Behörden genauer festlegen, was erlaubt sei und was nicht.

In Schweden darf Alkohol über das Internet bestellt werden, auch als Import aus dem Ausland. Hierbei müssten die Lieferfirmen selbst stärker verpflichtet werden darauf aufzupassen, dass die Lieferung nicht an zu junge Käufer gehe, fordert Lundahl.

In einem aktuellen Fall hat Systembolaget – die in Schweden übliche Einrichtung zum staatlich kontrollierten Verkauf von Alkohol – die Lebensmittelkette City Gross angezeigt. Mithilfe schwedischer Handelspartner importiert City Gross Wein aus dem Ausland und bietet diesen gemeinsam mit fertiggepackten Einkaufstüten an. Laut Systembolaget darf dieser Handel allerdings nicht über schwedische Zwischenhände abgewickelt werden. Es liege nun an Regierung und Parlament zu verdeutlichen, in welchen Fällen die Stellung von Systembolaget in Schweden untergraben werde, so eine Stellungnahme der staatlichen Alkoholkette.

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