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Über ein Drittel steigt aus

Rekruten scheuen die Militärlaufbahn

Publicerat fredag 12 juli 2013 kl 11.33
Unpopuläre Berufswahl

Berufssoldaten scheuen die ohnehin vom Personalmangel stark in Mitleidenschaft gezogenen Streitkräfte in Schweden.

Über ein Drittel (35 Prozent) beenden nicht ihre militärische Grundausbildung oder beschließen, nicht nach weiteren Berufsmöglichkeiten beim Militär zu suchen.

Als Reaktion auf die Soldatenflucht planen die Streitkräfte, die militärische Grundausbildung um eine Woche auf 13 Wochen zu verlängern. Damit solle das hohe Tempo der Ausbildung, über das sich laut Umfragen der Streitkräfte vor allem weibliche Rekruten beschwert haben, verringert werden. Zudem soll das Körpertraining dadurch verbessert und so die Verletzungsgefahr bei den Militärübungen verringert werden.

Laut den Umfragen belasten allerdings vor allem zwei weitere Probleme die Rekruten: Systematisches Schikanieren durch die Offiziere sowie sexuelle Belästigung der weiblichen Rekruten. Laut dem Leiter der Militärhochschule Halmstad, Hans Hansson, würde starker Druck auf die Instrukteure und Verbände ausgeübt, damit solche Probleme nicht mehr vorkommen.

Die vielen Ausbildungsabbrüche könnten dazu führen, dass die von Regierung und Parlament beschlossene Einsatzstärke nicht erreicht wird. Demnach sollen bis 2019 etwa 7.000 Berufssoldaten mit einer Dienstzeit von zwölf Jahren zur Verfügung stehen. Weitere 9.000 sollen als Teilzeitsoldaten eingesetzt werden können.

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