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Patientenvergütung

Reform von umstrittenem Bezahlmodell in Sicht

Publicerat tisdag 16 juli 2013 kl 11.46
Zahlreiche, aber kurze Behandlungen sind derzeit lohnenswert in Schweden

Das in jüngster Vergangenheit scharf kritisierte Vergütungsmodell im schwedischen Gesundheitswesen steht offenbar vor einer umfassenden Reform.

In einer Pilotstudie soll nun getestet werden, wie der ganze Behandlungsprozess eines Patienten mit einer Gesamtsumme bezahlt werden kann, schreibt die Tageszeitung Dagens Nyheter. Alle Krankenhausbesuche, Nachbehandlungen und sporadische Kontakte mit Arztpraxen sollen dabei mit einem festgelegten Beitrag finanziert werden, der im Voraus für das jeweilige Leiden bestimmt wurde.

Dieses System weicht dabei stark von der bisherigen schwedischen Praxis ab, in der jeder einzelne Kontakt, den ein Patient mit dem Gesundheitssystem aufnimmt, auch einzeln abgerechnet wird. Diese Methode hatten unter anderem die Ärzteverbände stark in Frage gestellt, weil damit ein Pflegesystem gefördert werde, dass viele und kurze Behandlungen finanziell lohnenswert mache.

Dieses Bild bestätigt auch Roger Molin vom Sozialministerium gegenüber der Zeitung. Das heutige Vergütungssystem würde die bloße Zahl an Behandlungen belohnen. Damit würde ein Pflegesektor geschaffen, in dem es sich lohne, den Patienten zu immer neuen Arztbesuchen anzuregen.

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