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Schweden droht Klage vor EU-Gericht

Befristete Anstellungen weit verbreitet

Publicerat tisdag 16 juli 2013 kl 14.45
Berufssparten wie die Gastronomie oder die Medien sind in Schweden berüchtigt für langjährige befristete Anstellungen (Foto: Sveriges Radio/Scanpix)

Wegen Missbrauchs befristeter Anstellungen in Schweden droht dem Land aller Voraussicht nach eine Klage seitens der EU-Kommission.

Laut einem früheren Urteil des Europäischen Gerichtshofes muss jedes Mitgliedsland für einen effektiven Schutz gegen unerlaubte Anwendung befristeter Jobs sorgen – etwa wenn der Arbeitnehmer auf Jahre hinweg beim selben Arbeitgeber in unterschiedlichen Anstellungsformen beschäftigt ist, ohne eine feste Stelle zu erhalten. Laut einer neuen, von der Gewerkschaft TCO in Auftrag gegebenen Umfrage findet solcher Missbrauch regelmäßig statt in Schweden. Demnach hätten elf Prozent aller Befragten länger als fünf Jahre in befristeten Anstellungsverhältnissen gearbeitet. Damit sei der statistische Beweis für den Anstellungsmissbrauch in Schweden erbracht, schreiben Vertreter der TCO in einem Gastartikel der Tageszeitung Dagens Nyheter. Aller Voraussicht nach werde die EU-Kommission Ende diesen Jahres Schweden vor dem Europäischen Gerichtshof verklagen.

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