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Umweltverschmutzung

Algenblüte erreicht schwedische Ostküste

Publicerat onsdag 17 juli 2013 kl 14.01
Die Algenblühte verdirbt den Badespaß (Foto: Yvonne Åsell / Scanpix)

Auch in diesem Sommer ist die Ostsee von einer umfassenden Algenblüte betroffen.

Laut dem schwedischen Wetterdienst SMHI hat die Algenausbreitung in diesem Jahr ungewöhnlich früh eingesetzt – vor allem zwischen der Ostseeinsel Gotland und der polnischen Küste habe sich eine große Ansammlung an Algen gebildet. Auch erste Berichte über Algenbefall an der südschwedischen Ostküste sind inzwischen bekannt geworden.

Wie Lennart Gladh von der Naturschutzorganisation WWF dem Schwedischen Rundfunk sagte, werde die Algenfrage in Schweden nicht mehr ausreichend ernst genommen. Es gebe keine hohen Ambitionen mehr auf diesem Gebiet. Auf der diesjährigen Politikerwoche in Almedalen habe das Thema keine Rolle gespielt.

Umweltministerin Lena Ek von der Zentrumspartei betonte jedoch, dass die Regierung durchaus aktiv sei, etwa in Form strengerer Ausstoßregeln und Auflagen für die Schifffahrt, die unter anderem für die Algenblüte mitverantwortlich sei.

Die Algenblüte, die regelmäßig im Sommer die schwedische Ostseeküste erreicht, bewegt seit vielen Jahren die Gemüter in Schweden. Vor allem die Überdüngung der Gewässer mit Phosphat wird dabei häufig als Hauptverursacher genannt.

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