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schlechte Produktionsbedinungen

Wein-Import aus Südafrika kritisiert

Publicerat torsdag 18 juli 2013 kl 11.04
Südafrika ist der zweitgrößte Importeur von Wein nach Schweden (Foto: Scanpix)

Die staatliche Alkoholkette Systembolaget ist zum wiederholten Male für den Import von Wein kritisiert worden, der unter arbeitnehmerfeindlichen Bedingungen hergestellt wird.

Südafrika ist mit fast 34 Millionen verkauften Litern Wein im vergangenen Jahr der zweitgrößte Importeur, gleich hinter Italien. Die Arbeitsbedingungen in vielen Anbaugebieten Südafrikas sind in den letzten Jahren mehrfach scharf kritisiert worden: Südafrikanische Gewerkschaften klagten über schlechte Gehälter, zu lange Arbeitstage und Übergriffe gegenüber Arbeitern, die sich den Gewerkschaften anschließen wollten. Anfang 2012 hatte Schweden gemeinsam mit anderen skandinavischen Ländern, die auch ein staatliches Alkoholmonopol haben, ethische Richtlinien für die Weinbauern eingeführt.

Karel Swart von der Landwirtschaftsgewerkschaft in Südafrika erklärt nun gegenüber der Zeitung Dagens Nyheter, dass sich die Anstellungsbedingungen seitdem allerdings kaum verbessert hätten. Zwar seien die Gehälter nach monatelangen Streiks und gewaltsamen Auseinandersetzungen angehoben worden – auf etwa 8 Euro pro Tag. Gleichzeitig würden die Gutsbesitzer von den Arbeitern, die auf den Weinhöfen leben, höhere Mieten und Stromkosten einfordern. Die Gehaltserhöhungen seien damit in Gewinne für die Gutsbesitzer umgewandelt worden.

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