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Nach dem Mord an einer Sexarbeiterin

Weltweite Demonstrationen gegen Schwedens Prostitutionsgesetz

Publicerat fredag 19 juli 2013 kl 14.20
Prostituierte werden durch das schwedische Gesetz als Opfer stigmatisiert, so die Kritik

Am Freitag haben Prostituierte weltweit in 30 Städten gegen das schwedische Prostitutionsgesetz demonstriert.

Die Kommission zur Stärkung der Rechte von Sexarbeitern in Europa (ICRSE) hat mitunter anlässlich des Mordes an einer schwedischen Prostituierten im Juli dazu aufgerufen, gegen Stigmatisierung und gegen Gewalt gegen Prostituierte zu demonstrieren. Unter anderem in Berlin, Paris und London versammelten sich die Demonstranten - in manchen Städten fand der Protest vor den dortigen schwedischen Botschaften statt.

Laut der Organisation habe die schwedische Sexarbeiterin trotz intensiver Bedrohungen keine Unterstützung seitens der Behörden erhalten, was letztlich mit zu ihrer Ermordung beigetragen habe.

Seit 1999 ist es in Schweden verboten, sexuelle Dienste zu kaufen. Das Gesetz untersagt den Prostituierten allerdings nicht, solche Dienste selber anzubieten.

Pye Jakobsson von der schwedischen Hilfsorganisation Rose Alliance fordert gegenüber dem Schwedischen Rundfunk die Abschaffung des Sexgesetzes. Letztlich trage dieses Gesetz nur dazu bei, dass Sexarbeiterinnen vermehrt Gewalttätigkeiten ausgesetzt seien, da das Risiko, an einen gewalttätigen Kunden zu geraten, erhöht werde.

„Das Gesetz sendet die Botschaft aus, dass Prostitution nicht toleriert werden darf, und dass alle Sexarbeiterinnen grundsätzlich Opfer sind“, so Jakobsson von der Rose Alliance. „Wir reden hier auch nicht nur von körperlicher Gewalt: Die Prostituierten werden in allen möglichen Formen belästigt. Meiner Ansicht nach hat dies auch mehr und mehr zugenommen.“

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