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Täterprofil im Wandel

Drogen stehen häufiger hinter schweren Gewaltverbrechen

Publicerat måndag 22 juli 2013 kl 10.51
Täterprofil im Wandel: Betrunkene Männer, die sich im Suff gegenseitig umbringen, werden immer weniger (Foto: Fredrik Sandberg/Scanpix)

Schwere Gewaltverbrechen werden in Schweden immer häufiger von Tätern begangen, die während der Tat unter Drogen standen.

Gewalttaten mit tödlichem Ausgang werden insgesamt zwar immer weniger – gleichzeitig spielt die Drogenabhängigkeit bei solchen Verbrechen aber eine immer größere Rolle. Laut neusten Zahlen des Rates zur Verbrechensvorbeugung (BRÅ) steht bei jeder fünften Gewalttat mit tödlichem Ausgang der Täter unter Drogen. Anfang der 1990er Jahre war es nur jeder zehnte.

Wie Johanna Hagstedt von BRÅ der Nachrichtenagentur TT sagte, habe sich das typische Täterprofil bei solchen Straftaten verändert. Die Gruppe marginalisierter Männer mittleren Alters, die unter Alkoholeinfluss mit Messern aufeinander losgingen und sich gegenseitig umbringen, werde immer kleiner. Stattdessen würden zunehmend Schusswaffen im Zusammenhang mit Drogenkonflikten gebraucht werden, und dies vor allem in den Großstädten.

2010 wurden in Schweden mehr als 20.000 Menschen wegen Drogendelikten rechtlich verfolgt. Vor allem Cannabis und Amphetamine gehörten dabei zu den gewöhnlichsten Substanzen.

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