Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Düstere Wirtschaftserwartungen

Vattenfall im Sturzflug - Konzernaufteilung angekündigt

Uppdaterat tisdag 23 juli 2013 kl 14.15
Publicerat tisdag 23 juli 2013 kl 09.10
Vattenfall-Konzernleitung kündigt am Dienstag die Aufteilung des Unternehmens an (Foto: Leif R Jansson/Scanpix)

Der staatliche Energiekonzern Vattenfall hat aufgrund düsterer Wirtschaftszahlen die Aufspaltung des Unternehmens angekündigt. Der Konzern rechnet mit einem Rückgang an Vermögenswerten von umgerechnet fast 3,5 Milliarden Euro (29,7 Milliarden Kronen).

Ab Jahresbeginn 2014 soll der Konzern deshalb in zwei Regionen aufgeteilt werden: eine skandinavische und eine kontinentaleuropäische, schreibt der Konzern in einer Pressemitteilung.

Vattenfall sei, ebenso wie andere Energieunternehmen in Europa, von den immer schwierigeren Wirtschaftsaussichten beeinflusst. Man gehe davon aus, dass sich der Markt in naher Zukunft nicht erholen werde, so der Konzern.

Laut dem Vorsitzenden Lars Nordström würden die Voraussetzungen der Märkte in Deutschland und den Niederlanden im Vergleich zu Skandinavien völlig anders aussehen. Im Zusammenhang mit dem vielkritisierten Kauf des Energieunternehmens Nuon geht der Konzern allein in den Niederlanden von einem Rückgang an Vermögenswerten von umgerechnet fast 1,7 Milliarden Euro (14,5 Milliarden Kronen) aus. Auch Steinkohlekraftwerke in Deutschland sind mit fast einer halben Milliarde Euro (4,1 Milliarden Kronen) betroffen.

Nach Einschätzung des Ministers für den Finanzmarkt, Peter Norman, resultieren die Milliardenverluste des staatlichen Energiekonzerns vor allem aus den Bereichen Kern- und Kohlekraft in Deutschland sowie aus dem Gasmarkt in den Niederlanden. Der Kauf der niederländischen Nuon habe einen hohen Preis gehabt, der aber dennoch üblich sei bei derartigen Geschäften. Auf längere Sicht würde sich erst zeigen, ob es sich dabei um ein schlechtes oder ein gutes Geschäft gehandelt habe, so Norman.

Der Vorsitzende der größten Oppositionspartei, den Sozialdemokraten, Stefan Löfven nimmt die Regierung in der umstrittenen Nuon-Affäre allerdings in die Pflicht. Letztlich trage die Regierung und vor allem der Regierungschef die Verantwortung, wenn Geschäfte von solchem Ausmaß genehmigt würden, so Löfven gegenüber der Nachrichtenagentur TT. Eine unabhängige Kommission müsse nun die Frage nach der Verantwortung in dem niederländischen Geschäft klären.

Im Zuge der düsteren Wirtschaftserwartungen haben die Schweden für das kommende Jahr eine umfassende Ausweitung ihres Sparzieles auf über 290 Millionen Euro (2,5 Milliarden Kronen) angekündigt. Zudem gelte ein Anstellungsstopp sowie kräftige Beschränkungen für externe Mitarbeiter. Auch geplante Investitionen will der Energieriese um mehr als 2 Milliarden Euro auf insgesamt über 12 Milliarden Euro (105 Milliarden Kronen) stark zurückfahren.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".