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Umstrittenes Reva-Projekt

Mehr Abschiebungen illegaler Einwanderer

Publicerat tisdag 23 juli 2013 kl 11.36
Proteste gegen das Reva-Projekt in der Stockholmer U-Bahn im März 2013

Die Zahl an zwangsmäßigen Ausweisungen illegaler Einwanderer ist in manchen Teilen Schwedens kräftig angestiegen.

Im ersten Jahr des vielkritisierten Regierungsprojektes „Reva“ ist fast ein Viertel mehr an illegalen Einwanderern abgeschoben worden, berichtet der Schwedische Rundfunk. In der Hauptstadt Stockholm ist die Zahl zwar rückläufig. In Regionen wie Skåne aber seien auch ohne erhöhten Personaleinsatz der Polizei mehr Ausweisungen als im Vorjahr durchgeführt worden.

Wie Stefan Sinteus von der Kripo in Skåne gegenüber Radio Schweden erklärt, würden viele sogenannte Dublin-Fälle hinter diesem Anstieg an Abschiebungen stehen. Laut dem Dubliner Abkommen der EU soll ein Asylbewerber grundsätzlich in sein Ersteinreiseland geschickt werden zwecks Prüfung des Asylanliegens. Solche Ausweisungen würden in die Statistik aufgenommen werden und hätten nichts mit den Regierungszielen effektiverer Ausweisungsroutinen zu tun.

Mit dem sogenannten Reva-Projekt will die Regierung die Zusammenarbeit zwischen Migrationsbehörde, Polizei und Strafvollzug bei Ausweisungsverfahren verbessern. Bekannt wurde das Projekt allerdings hauptsächlich durch umstrittene Polizeikontrollen in der Stockholmer U-Bahn, die laut zahlreicher Kritiker nur an Passanten mit ausländischem Aussehen durchgeführt würden.

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