Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Staatliche Zeitungsunterstützung in Schweden

Presse-Subvention wird reformiert

Publicerat onsdag 11 september 2013 kl 14.43
Klassischer Medienkonsum

Die in Schweden übliche Presse-Subvention soll auch künftig weiter bestehen bleiben – allerdings mit einigen Änderungen, so der Vorschlag des Komitees, das am Mittwoch eine Grundlage für ein neues Presse-Förderungsgesetz vorgelegt hat.

Die Subventionen sollen breiter verteilt werden; Groß- und Kleinstadtzeitungen gleicher behandelt und die Förderung digitaler Medien gegenüber klassischen Druckzeitungen ausgeweitet werden. Zudem schlägt das Komitee vor, den Zeitungsboten gänzlich abzuschaffen. Stattdessen soll die Zeitung am Morgen mit der Post geliefert werden. Die Besteuerung von Zeitungswerbung soll außerdem komplett eingestellt werden.

Laut der Branchenzeitschrift Medievärlden wird die geplante Reform letztlich Einsparungen von umgerechnet fast 1,5 Millionen Euro bedeuten. Insgesamt kostet die staatliche Presse-Subvention in ihrer jetzigen Form jährlich umgerechnet mehr als 57 Millionen Euro. Vor allem die großen Tageszeitungen müssen nach der Reform mit Einschnitten rechnen, während mittelgroße Zeitungen zu den Profiteuren gehören.

Kritik an der neuen Gesetzesgrundlage kam unter anderem vom Vorsitzenden des Komitees selbst, Hans-Gunnar Axberger. Die Reformvorschläge würden sich nach einem überalterten Bild einer klassischen Presselandschaft mit Zeitungsabonnementen richten. Der eigentliche Journalismus, egal in welcher Form er publiziert werde, sei nicht genügend berücksichtigt. Axberger, sowie Kulturministerin Lena Adelsohn Liljeroth kritisierten zudem, dass auch solche Publikationen subventioniert werden, die nicht der Förderung der Demokratie dienen. Ähnlich öffentlich-rechtlicher Rundfunkgebühren sollte die Presse nur dann mit Steuergeldern unterstützt werden, wenn sie auch zur Förderung der Demokratie beitragen würde, so die Kritik.

Der Reformvorschlag wird nun weiter behandelt werden; bis 2017 sollen die neue Bestimmung in Kraft treten.

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".