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Bericht von Swedwatch

Olympia-Sponsoren kümmern sich nicht um Menschenrechte

Publicerat torsdag 9 januari 2014 kl 14.57
Russland ist nicht gerade ein Musterbeispiel für die Einhaltung von Menschenrechten

Weder das Schwedische Olympische Komitee (SOK) noch dessen Hauptsponsoren setzen sich aktiv dafür ein, dass die Menschenrechte im Olympia-Austragungsland Russland respektiert werden.

Diese Kritik äußert die Organisation Swedwatch, die die Einhaltung gesetzlicher und ethischer Richtlinien in schwedischen Unternehmen überwacht, in einem am Donnerstag vorgestellten Bericht.

Die olympische Bewegung beschreibe sich zwar gerne als eine Bewegung, die sich für Menschenrechte einsetze. In der Charta des IOC fänden sich aber keinerlei Verpflichtungen, dass Mitglieder und Ausrichter der Spiele die Rechte auch tatsächlich respektieren müssten. Die Auswirkungen der Veranstaltung auf die Menschenrechtslage im jeweiligen Austragungsland würden ebenfalls nicht untersucht, so Swedwatch.

Dennoch unterstützten schwedische Unternehmen das nationale Olympische Komitee in diesem Jahr mit einer Rekordsumme. Diese Entwicklung widerspreche dem allgemeinen Trend, wonach schwedische Firmen mehr und mehr Verantwortung für Menschenrechtsprobleme übernehmen und internationale Abkommen dazu einhalten.

Bei Interviews, die Swedwatch mit Vertretern von Olympia-Sponsoren wie Nordea und Vattenfall geführt hat, geben diese an, dass eine Verbindung zwischen den Spielen und Menschenrechtsverletzungen "problematisch" sei. Die ethischen Richtlinien der Unternehmen gälten derzeit aber noch nicht für die jeweiligen Sponsor-Aktivitäten. Dies könne sich aber bei künftigen Verhandlungen mit dem SOK durchaus geändert haben.

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