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Hintergrund

Streitkräfte präsentieren U-Boot-Spuren

Publicerat fredag 14 november 2014 kl 14.25
"Das ist völlig unakzeptabel"
(3:11 min)
ÖB Sverker Göranson under presskonferensen och bilden som visar bottenspår efter en mindre ubåt i skärgården. Foto: TT.
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Oberbefehlshaber Sverker Göranson legt das Bild mit dem schleifspuren vor (Foto: TT. )
Översikt över operationsområdet. Foto: Försvarsmakten.
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Auf diesem Gebiet wurde operiert (Foto: Försvarsmakten.)
Försvarsminister Peter Hultqvist, statsminister Stefan Löfven och ÖB Sverker Göranson. Foto: Claudio Bresciani/TT.
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PK in Stockholm mit Verteidigungsminister Peter Hultqvist, Ministerpräsident Stefan Löfven und Oberbefehlshaber Sverker Göranson (Foto: Claudio Bresciani/TT)

Die große Suchaktion der schwedischen Streitkräfte in den Stockholmer Schären vor einem Monat hat offenbar tatsächlich einem Mini-U-Boot gegolten. Dafür wollen die Streitkräfte jetzt eindeutige Beweise haben. Ministerpräsident Stefan Löfven spricht von einer ernst zu nehmenden Verletzung der Grenzen des Landes.

Die von den Streitkräften eilig zusammenberufene Pressekonferenz mit dem Oberbefehlshaber, dem Verteidigungsminister und dem Regierungschef am Freitagnachmittag in Stockholm atmete den gleichen Geist, wie diejenigen im vergangenen Monat als die Jagd nach dem Eindringling in den Schären vor Stockholm in vollem Gange war. Jetzt sind die Streitkräfte und Oberbefehlshaber Sverker Johansson davon überzeugt, dass es sich auch wirklich um ein Mini-U-Boot gehandelt hat:

„Daran gibt es keinen Zweifel. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Schwedens Grenzen von einer fremden Macht in grober und unakzeptabler Weise verletzt wurden. Unsere Analyse kann nicht belegen, welche Nationalität der Eindringling hatte.“

Schleifspuren

Die Streitkräfte legen dazu Unterwasserbilder vor, die nach eigener Auffassung Schleifspuren des Unterwasserfahrzeugs auf dem Boden der Ostsee dokumentieren. Ministerpräsident Stefan Löfven spricht von einem ernst zu nehmenden Zwischenfall:

„Wir wissen nicht, wer dahinter steckt, doch ich möchte dem Eindringling klar machen, dass dies völlig unakzeptabel ist. Wer werden keine Unterwasseraktivitäten von fremden Mächten in unseren Gewässern hinnehmen. Wir werden unsere Fähigkeiten, Eindringlinge in unseren Gewässern zu identifizieren, verbessern. Wir fordern, dass die Grenzen Schwedens respektiert werden.“

Bei der Beurteilung, um was für einen Eindringling es sich gehandelt habe, wurde unter anderem auch das bereits während der Jagd veröffentlichte Bild zu Rate gezogen, erklärt Oberbefehlshaber Göransson:

„Es zeigt einen Gegenstand mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Knoten über Wasser. Bei der weißen Gischt handelt es sich nicht um eine Bugwelle, sondern um eine Erscheinung die entsteht, wenn von einem U-Boot über Ventile Wasser abgelassen wird. Wir haben mehrere Fotografien, die belegen, dass es sich um ein U-Boot handelt.“

Nationalität weiter unklar

Diese Fotografien legen die Streitkräfte jedoch nicht vor. Über die Nationalität des Eindringlings wird weiter spekuliert, auch wenn mehrere Beobachter Russland als diesen ausgemacht haben wollen.

Ministerpräsident Löfven verspricht nun, dass man dem Thema Sicherheit höchste Priorität zukommen lassen werde. Dazu wurde unter anderem die Einrichtung eines sicherheitspolitischen Rates angekündigt, dem Löfven selbst vorsitzen wird. Er soll unter anderem untersuchen, wie die schwedischen Küsten besser geschützt werden können. Stefan Löfven richtet derweil eine Warnung an alle Eindringlinge:

„Wer erwägt, unerlaubt in schwedisches Territorium einzudringen, sollte sich der enormen Risiken bewusst sein, die damit verbunden sind. Wir werden unsere territoriale Integrität mit allen Mitteln verteidigen. Ich möchte auch daran erinnern, dass die Streitkräfte dazu autorisiert sind, alle Mittel auszuschöpfen, um eine solche kritische Lage zu verhindern, dass ein ausländisches Fahrzeug entkommt. Dazu gehören auch in letzter Konsequenz militärische Zwangsmittel.“

Dieter Weiand

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