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Falsches Bild von Wählern der Schwedendemokraten

Publicerat tisdag 18 november 2014 kl 11.37
Mattias Karlsson
Der Chefideologe der Schwedendemokraten Mattias Karlsson leitet die Partei während der Krankschreibung von Jimmie Åkesson (Foto: TT)

Das gängige Bild von der Wählerschaft der rechtspopulistischen Schwedendemokraten muss nach Ansicht von Wissenschaftlern revidiert werden.

Die Basis der Nationalisten bildeten demnach nicht schlecht ausgebildete, junge Männer vom Lande, sondern vielmehr etablierte Personen aus dem bürgerlichen Lager. In einem Gastbeitrag für die Tageszeitung „Dagens Nyheter“ schreiben der Meinungsforscher Peter Santesson und der Projektleiter des konservativen Think-Tanks Timbro, Adam Cwejman, der Stimmenzuwachs der Schwedendemokraten komme vor allem von ehemaligen Wählern der konservativen Partei Moderaterna. Für diese ehemals bürgerlichen Wähler waren, so der Artikel, vor allem zwei Faktoren wichtig: die restriktive Einwanderungspolitik die Schwedendemokraten und deren Ruf nach Recht und Ordnung. Andere Faktoren wie zum Beispiel der ausgeprägte Sozialkonservatismus der Schwedendemokraten hätten hingegen keine entscheidende Rolle gespielt.

„Wenn die Rechtspopulisten zulegen, dann geht das vor allem auf Kosten der großen bürgerlich-konservativen Parteien“, schreiben Cwejman und Santesson.

Die Schwedendemokraten hatten bei den Wahlen im September 13 Prozent der Stimmen erhalten und wurden damit drittgrößte Partei im schwedischen Parlament.

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