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Außenministerin Wallström besucht Ukraine

Publicerat onsdag 26 november 2014 kl 14.40
Sweden's Foreign Minister laying flowers at a memorial on "Maidan". Photo: Gustav Sjöholm / TT
Schweden Außenministerin Wallström bei ihrem Besuch auf dem Maidan in Kiew(Foto: Gustav Sjöholm / TT)

Bei ihrem zweitägigen Besuch in der Ukraine hat Schwedens Außenministerin Margot Wallström von der Regierung in Kiew Reformen auf dem Gebiet der Rechtssicherheit und der Demokratisierung gefordert.

Gleichzeitig sicherte sie dem Land weitere finanzielle Unterstützung zu. So werde man zum Beispiel anlässlich des kommenden Wintereinbruches den Flüchtlingen in der Ostukraine zusätzliche Gelder zukommen lassen. Schweden hatte bereits im August Mittel von rund 3,5 Millionen Euro zugesagt. 

Die Ministerin kritisierte in der Ukraine auch das Vorgehen von Russlands Präsident Putin. Die Besetzung der Krim sei eine Art von russischer Aggression wie man sie lange nicht gesehen habe, sagte Wallström. Dennoch müsse, so die Ministerin, der Dialog mit Moskau gesucht werden.

Wallström, die ihr Amt als Außenministerin im September antrat, lobte bei ihrem Besuch in Kiew auch ihren Vorgänger Carl Bildt. Bildt hatte durch seine deutliche Russlandkritik vor allem bei den Bewohnern Kiews große Popularität erlangt.

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