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Kommission soll Nato-Beitritt vorantreiben

Publicerat tisdag 2 december 2014 kl 10.28
Vertiefende Zusammenarbeit, aber kein Nato-Beitritt, macht Verteidigungsminister Hultqvist nochmals klar (Foto: TT)
Vertiefende Zusammenarbeit, aber kein Nato-Beitritt, macht Verteidigungsminister Hultqvist nochmals klar (Foto: TT)

Immer mehr Schweden sind einer Mitgliedschaft in der Nato zugeneigt – die Konservativen fordern jetzt ein staatliche Kommission, um einen möglichen Beitritt Schwedens voranzutreiben.

Die veränderte Sicherheitslage im Ostseeraum mache es notwendig, die Vor- und Nachteile eines Nato-Beitritts zu untersuchen, sagte der verteidigungspolitische Sprecher der Konservativen, Hans Wallmark, zur Zeitung Svenska Dagbladet.

In der letzten Meinungsumfrage des Forschungsinstituts Sifo sprachen sich 40 Prozent für einen Beitritt zu dem Atlantischen Bündnis aus – die größte Zustimmung seit fast 20 Jahren. Die Zahl der Nato-Gegner ist nur unweigerlich höher.

Für Verteidigungsminister Peter Hultqvist kommt eine Nato-Kommission aber nicht in Frage. Meinungsumfragen könnten nicht über die Sicherheitspolitik entscheiden, so Hultqvist gegenüber der Zeitung.  Die Regierung sei aber bereit, im Rahmen der geltenden Kooperationsabkommen die Zusammenarbeit mit der Nato weiterzuentwickeln. Auch die militärische Zusammenarbeit mit Finnland werde weiter gestärkt.

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