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10 km lange Verwerfung auf Ostseegrund entdeckt

Publicerat tisdag 30 december 2014 kl 14.20
Jordskredet Stockholm Stadion. Foto: SGU
Gesteinsverschiebung auf dem Ostseegrund - zum Vergleich mit dem Stockholmer Stadion daneben (Graphik: SGU)

Marinegeologen haben eine sensationelle Entdeckung am Grund der Ostsee gemacht. Wie die Nachrichtenagentur TT berichtet, verläuft ungefähr auf der Höhe der Stadt Karlskrona in 60 Metern Tiefe eine zehn Kilometer lange, bislang unbekannte Formation.

Diese sei auf einen Erdrutsch zurückzuführen, vermuten die Forscher. Dass es auch in der Ostsee unterseeische Erdrutsche gegeben hat, ist für die Marinegeologen eine völlig neue Erkenntnis. Über den Zeitpunkt der Bewegung im Meeresboden können die Wissenschaftler noch keine genauen Aussagen machen. Denkbar wäre vor 11.500 Jahren im Zusammenhang mit dem Ende der letzten Eiszeit.

Ein Erdrutsch des jetzt entdeckten Ausmaßes im Binnenmeer heute wäre eine ernste Gefahr für die am Grund verlegten Kabel und Gasleitungen. Je nachdem, wie viel Gesteinsmasse in Bewegung kommt, könnte auch eine Flutwelle entstehen, allerdings nicht von der Stärke des Tsunamis im Indischen Ozean vor zehn Jahren, so die Forscher.

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