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Schon dritter Anschlag auf Moschee

Uppdaterat fredag 2 januari 2015 kl 17.00
Publicerat fredag 2 januari 2015 kl 08.07
"Keine Angriffe auf religiöse Institutionen": viele hundert Menschen nahmen am Freitag an den Solidaritätskundgebungen teil (Foto: Lars Ekman/Sveriges Radio)
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"Keine rassistischen Angriffe auf religiöse Institutionen": viele hundert Menschen nahmen am Freitag an den Solidaritätskundgebungen teil (Foto: Lars Ekman/Sveriges Radio)
Försök till mordbrand vid moskén i Uppsala 1/1 2015. Foto: Pontus Lundahl/TT
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Schon das dritte Mal in einer Woche legten Unbekannte Feuer in einer Moschee in Schweden (Foto: Pontus Lundahl/TT)
Kultur- och demokratiministern deltog i manifestationen Bild: Palmira Koukkari Mbenga/Sveriges Radio
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Kultus- och Demokratiministerin kündigte Strategie gegen Islamophobie an(Bild: Palmira Koukkari Mbenga/Sveriges Radio)

Innerhalb von nur einer Woche ist ein dritter Anschlag auf eine Moschee in Schweden verübt worden. Am frühen Morgen des 1. Januar hatte ein Unbekannter eine Brandbombe in eine Moschee in Uppsala geworfen.

Weil die Person beobachtet wurde, waren Rettungskräfte schnell zur Stelle. Das Feuer war zu diesem Zeitpunkt jedoch schon von selbst ausgegangen ohne größeren Sachschaden anzurichten. Der oder die Täter hatten auch fremdenfeindliche Parolen an die Eingangstür geschmiert. Die Polizei schließt ein Hassverbrechen nicht aus. Noch sei aber unklar, ob es einen Zusammenhang zwischen den Anschlägen der vergangenen Woche gebe.

"Nicht verängstigen lassen"

Ministerpräsident Stefan Löfven verurteilte die Taten. Dies sei nicht Schweden und nicht die schwedische Bevölkerung, so Löfven am Rande seines Brasilienbesuchs. Niemand in Schweden solle Angst davor haben, seine Religion auszuüben. Die schwedische Polizei kündigte unterdessen an, ihren Einsatz rund um Gotteshäuser landesweit zu verstärken.

In Stockholm, Göteborg und Malmö fanden zudem am Freitagnachmittag Solidaritätskundgebungen statt, zu denen verschiedene Netzwerke aufgerufen hatten. In Stockholm hielt unter anderem Kultusministerin Alice Bah Kuhnke eine Ansprache, in der sie vor einer kollektiven Angst vor der Gewalt warnte. Polizei und muslimische Gemeinden forderte die Ministerin zu verstärktem Dialog auf. Weiter kündigte Bah Kuhnke eine Strategie gegen Islamophobie an.

Am ersten Weihnachtsfeiertag hatte es in einer Moschee im mittelschwedischen Eskilstuna gebrannt. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich 70 Personen in dem Gebäude. Nur vier Tage später wurde ein Anschlag auf eine Moschee im südschwedischen Eslöv verübt.

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