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Erweiterte Zusammenarbeit in der Schulpolitik?

Grüner Minister sucht bürgerliche Hilfe

Uppdaterat måndag 5 januari 2015 kl 12.47
Publicerat måndag 5 januari 2015 kl 09.50
Lärare och elever får besök av Gustav Fridolin. Foto: Jacob Hansson/Sveriges Radio
Für Schulminister Gustav Fridolin taugt das Thema Schule nicht für politische Konfrontation (Foto: Jacob Hansson/Sveriges Radi)

Die rot-grüne Minderheitsregierung möchte die Dezemberübereinkunft mit den bürgerlichen Parteien um das Thema Schule erweitern. Der grüne Bildungsminister Gustav Fridolin lädt zusammen mit den sozialdemokratischen Ministern Helen Hellmark Knutsson und Aida Hadzialic in einem Artikel der Tageszeitung Dagens Nyheter die bürgerliche Allianz zu gemeinsamen Überlegungen ein.

Das Thema Schule sei zu wichtig, um von politischen Gegensätzen dominiert zu werden, so Fridolin im Schwedischen Rundfunk: “Wir müssen die politischen Schützengräben verlassen und in der Schulpolitik zusammenarbeiten. Das ist ein Erfolgsfaktor in den Ländern, die gute Schulresultate erzielen.“

Fridolin spielt damit auf Finnland an, das in den Pisa-Untersuchungen traditionell sehr gut abschneidet. Dort habe man beim Thema Schule eine breite politische Basis, so Fridolin. Die Lehrer wüssten, dass was heute beschlossen wird, auch morgen gelte. Ähnliches treffe auch für Dänemark zu. Dort habe die Schulpolitik den gleichen Status wie etwa die Sicherheits- und Verteidigungspolitik und gründe auf hohem Konsens.

Drei Voraussetzungen

Fridolin schlägt deshalb vor, die Schulpolitik auch in Schweden auf eine möglichst breite politische Übereinkunft zu stellen. Darüber hinaus müssten die Ergebnisse bei der Lehrerschaft verankert und von moderner Forschung untermauert sein.

Bisher sind die Ansichten zum Thema Schule zwischen dem rot-grünen und dem bürgerlichen Lager von starken Gegensätzen geprägt. Zum Knackpunkt könnte das Thema Benotung werden. Hier hatte die bürgerliche Vorgängerregierung Noten ab der sechsten Klasse gegen rot-grünen Widerstand eingeführt. In ihrem letzten Wahlprogramm ist sogar von Noten ab der vierten Klasse die Rede.

Ein Ansinnen, das der aktuelle grüne Schulminister jedoch kategorisch ablehnt. Fridolin beruft sich dabei auf wissenschaftliche Untersuchungen und warnt gleichzeitig die bürgerliche Opposition:

„Falls die bürgerlichen Parteien tatsächlich hier weitere Veränderungen wollen, müssen sie dies mit Hilfe der Schwedendemokraten und gegen den Willen der Lehrergewerkschaft tun. So sollte Schulpolitik nicht betrieben werden.“  

Wenig Resonanz bisher

In der Dezemberübereinkunft einigten sich die rot-grüne Minderheitsregierung mit der bürgerlichen Opposition auf eine Duldung des kommenden Haushaltes und Erleichterungen im Parlament, damit eine Minorität im Reichstag regieren kann. Das Thema Schule war bisher ausgeklammert.

Von Seiten der bürgerlichen Parteien gibt es bisher nur Ablehnung. Der liberale Abgeordnete im Bildungsausschuss des Parlaments, Christer Nylander, ist nicht zu Gesprächen bereit. Es habe eine Übereinkuft gegeben, diese sei jedoch von der neuen rot-grünen Regierung aufgekündigt worden.

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