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Nach Interview mit Tageszeitung

Topp-Schwedendemokrat auf Wiesenthal-Liste

Uppdaterat onsdag 7 januari 2015 kl 12.31
Publicerat onsdag 7 januari 2015 kl 10.18
Bredvid Björn Söder ligger en stor klubba av trä och den kan han slå i bordet när ett beslut är taget.
Schwedendemokrat Björn Söder ist stellvertretender Präsident des Reichstages und wird vom Wiesenthal-Zentrum in der jährlichen Liste der Antisemiten erwähnt (Foto: TT)

Die Aussage des Schwedendemokraten Björn Söder, dass Juden es schwer hätten, ihre religiöse Identität aufzugeben, wurde vom Simon Wiesenthal Center in die Liste der zehn schlimmsten antisemitischen Ereignisse des Jahres 2014 aufgenommen.

Söder ist stellvertretender Präsident des Reichstages und hatte in einem Interview mit der Tageszeitung Dagens Nyheter den Juden in Schweden mangelnden Assimilationswillen vorgeworfen. Das Simon Wiesenthal Center führt weiter an, dass Juden Ziel von Hassverbrechen seitens muslimischer Extremisten gewesen seien, ohne dass die Behörden etwas gegen die Täter unternommen hätten.

In seinen Ratschlägen warnt das Zentrum Juden vor Reisen nach Malmö, da die Offiziellen der Stadt versagt hätten, ihre jüdischen Mitbürger zu schützen. Führende Politiker hätten darüber hinaus wegen des Konflikts zwischen Israel und Palästinas anti-jüdische Angriffe häufig gerechtfertigt, heißt es in der Begründung.

Björn Söder gibt sich gegenüber der Tageszeitung Svenska Dagbladet dagegen empört. Es sei erschreckend, dass ein Institut ohne Prüfung der Fakten eine solche Liste erstelle, so Söder gegenüber der Zeitung. Seine Äußerung sei aus dem Zusammenhang gerissen und spiegele nicht seine tatsächlichen Ansichten wieder. Das Wiesenthal Centre habe ein falsches Bild wiedergegeben, das auch dem Ansehen Schweden geschadet habe.

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