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Somalischer Verband

Neue Mittel gegen Extremismus

Publicerat onsdag 21 januari 2015 kl 13.51
"Aus den Klauen der Extremisten befreien"
(2:03 min)
Stridande män för al-Shabaab under träning i Somalia. Foto: TT
Der falsche Weg (Foto: TT)

Der Verband der Somalier in Schweden will in einem landesweiten Projekt verhindern, dass junge Männer in Krisenherde fahren, um dort an Kämpfen teilzunehmen. Dazu wurden jetzt auch staatliche Mittel zur Verfügung gestellt.

Es geschieht offenbar immer häufiger: junge Männer fahren nach Somalia, Syrien oder in den Irak, um sich dort extremistischen Milizen anzuschließen. Viele kehren dann mit ideologischem Ballast im Gepäck zurück. Dagegen will der Verband der Somalier in Schweden jetzt etwas tun. Abdinur Isse ist der Vorsitzende dort. Er erklärt dem Schwedischen Rundfunk, dass man Ausbildungen und Konferenzen organisieren will – in erster Linie, um zu informieren:

„Es gibt keine Garantie, dass das klappt. Aber wir wollen die jungen Leute erreichen und vermitteln, dass in einer modernen Gesellschaft der Dialog am wichtigsten ist.“

Gute Wahl

Landesweit sollen Ausbildungen abgehalten werden. Der Staat will dies unterstützen. Der Schwedische Erbschafts-Fond hat dazu umgerechnet gut 200.000 Euro bewilligt.  Die  von der Regierung eingesetzte Koordinatorin zum Kampf gegen Extremismus, Mona Sahlin, findet, dass der Verband der Somalier eine gute Wahl ist:

„Sie haben lange damit gearbeitet, Extremismus einzudämmen, Familien zu unterstützen und in den Gemeinden effektiv zu arbeiten. Ich hoffe, sie können mehr junge Menschen aus den Klauen der Extremisten befreien. Es muss in den somalischen Gemeinden noch mehr darüber diskutiert werden, wie man Verantwortung gegenüber dem Extremismus übernehmen kann.“

Wie genau die Argumente aussehen müssen, um die jungen Leute davon zu überzeugen, dem Extremismus den Rücken zu kehren, weiß Abdinur Isse nicht richtig.

Er glaubt jedoch fest daran, dass wenn die jungen Leute die richtigen Informationen bekommen, will niemand mehr in ein von Kriegen geplagtes Land fahren, um an Kämpfen teilzunehmen.

Anna Nyström/Dieter Weiand

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