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Vinterfåglar inpå knuten

Volksvergnügen Vogelzählen

Publicerat fredag 23 januari 2015 kl 08.24
"Die Zählung soll auch das Interesse an Vögeln in Schweden zu fördern"
(2:57 min)
 
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Blåmesar flyger mot maten
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Häufige Gäste am Futterhäuschen: Blaumeisen (Foto: Darren T A Bradnick/Wikimedia.org/CC BY-SA 2.5)
Kråka. Foto: Arnstein Rønning/wikimedia commons
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Aaskrähe (Corvus corone) (Foto: Arnstein Rønning/wikimedia commons)

Die schwedische Vereinigung der Vogelgucker (Sveriges Ornitologiska Förening) lässt auch in diesem Jahr zählen, wie viele gefiederte Gäste sich an Futterhäuschen einstellen. Dazu bittet sie um die Unterstützung aller Vogelhausbesitzer.

Unter anderem möchte die Vereinigung ergründen, wie Klimaveränderungen die überwinternden Vögel beeinflussen. Gezählt wird an vier Tagen. Die Aufgabe ist einfach, erläutert Anders Wirdheim:

„Man braucht sich nur an den Küchentisch zu setzen, oder dahin, wo man sein Vogelhäuschen gut sehen kann und zu zählen wie viele Vögel kommen. Ausschlaggebend für die Angaben an uns ist die höchste Anzahl, die bei ein und demselben Mal kommt. Wenn beispielsweise am Samstagvormittag fünf Meisen kommen und am Sonntag vielleicht acht, dann gibt man acht Meisen in unserem Formular an.“

Kinder machen mit

Das Vogelzählen wird zum zehnten Mal in Schweden durchgeführt. Diesmal ist es verlängert und läuft von Freitag bis Montag, damit auch Kindergärten und Schulen teilnehmen können. Die Beobachtung von Flora und Fauna fängt im schwedischen Unterricht früh an. Das Interesse an Tier- oder Pflanzennamen erscheint wesentlich größer als beispielsweise in Deutschland. Wer etwa bei Wikipedia nach den deutschsprachigen Entsprechungen von schwedischen Einträgen über Vögel sucht, wird so manche Art nicht finden.

Zähler, die dennoch nicht ganz sicher sind, welche Vögel zum Futterplatz kommen, können sich auf der Internetseite von Sveriges Ornitologiska Förening informieren, schlägt Anders Wirdheim vor:

Formular abfragen

„In dem Formular, das dort ausliegt, gibt es auch Bilder von den aufgeführten Vogelarten. Wir möchten Falschmeldungen so weit wie möglich vermeiden. Einige Arten sind ja nicht so leicht zu unterscheiden, aber wir haben im Laufe der Jahre auch festgestellt, dass die Schweden ihre einheimischen Vögel recht gut kennen.“

Im vorigen Jahr gingen 23.000 Berichte bei Sveriges Ornitologiska Förening ein. Nach Schätzungen füttern rund 500.000 schwedische Haushalte im Winter Vögel. Bisher nehmen also relativ wenige an der Zählung teil. Aber das Interesse steigt:

Klimatische Veränderungen

„Die Vogelzählung soll auch das Interesse an Vögeln in Schweden zu fördern“, sagt Wirdheim. „Seit dem Jahr 2000 ist es kräftig gewachsen.“

In den letzten Jahren hat die Organisation auch festgestellt, dass mehrere Vogelarten – beispielsweise Schwarzdrosseln und Rotkehlchen - immer weiter nördlich überwintern. Einerseits weil Vögel schnell auf klimatische Veränderungen reagieren und anderseits weil immer mehr Menschen Futter für die Vögel auslegen. Wenn sie Futter finden, können viele Vögel den schwedischen Winter überstehen.

„Außerdem kann man auch sehen, wie andere Vogelarten, deren natürliche Bedingungen heute nicht so günstig sind, zurechtkommen”, sagt Anders Wirdheim.

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