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Umweltschutz

Verstärkte Bekämpfung illegaler Müllexporte

Publicerat tisdag 27 januari 2015 kl 10.17
Bilskrot. Grafik: Liv Widell. Foto: Pål Sommelius/TT
Schrottautos und illegal gehandhabter Müll. Die Grafik zeigt die Aufteilung Zielregionen. Fast die Hälfte geht nach Afrika, 15 Prozent in den Nahen Osten, 11 Prozent nach Asien und 22 Prozent in andere europäische Länder (Grafik: Liv Widell. Foto: Pål Sommelius/TT)

Die Zahl der von Zoll und Umweltbehörden gestoppten Transporte mit gefährlichen Abfällen hat sich in den letzten Jahren  drastisch erhöht.

Ausgediente Kühlschränke, Fernseher und andere elektronische Teile, Autoteile oder ganze Wracks, Altreifen und sonstiger Müll befinden sich mengenweise auf Lastern und in Containern, die von Schweden aus eine lange Reise antreten: Nach Afrika, in den Nahen Osten, nach Asien. Dort, in den ärmeren Ländern, wird der Müll billiger „entsorgt“ als in Schweden. Die Metalle werden recycelt, ganze Autos neu zusammengebaut. Ein lukratives Geschäft, denn die Entsorgung problematischer Abfälle ist, beispielsweise in Ghana, zehnmal billiger als in Schweden.

Was aber zunächst wie eine gute Idee klingt, ist ein schmutziger Umgang mit gefährlichen Stoffen, die in Schweden ohne Schutzvorkehrungen gar nicht behandelt werden dürften.

Den Menschen in den Zielländern der Mülltransporte fehlt es aber nicht nur an Schutzausrüstung, sondern auch an Kenntnissen über die Gefährlichkeit der Stoffe, zu denen schädliche Chemikalien und Schwermetalle gehören. Zu den am häufigsten vorkommenden Effekten gehören Nervenschäden, wie Swedwatch berichtet, eine Institution zur Überwachung schwedischer Unternehmen hinsichtlich der Einhaltung internationaler Konventionen.

Verstärkte Kontrollen haben in den letzten Jahren zu einer höheren Aufdeckungsquote geführt.  Waren es 2007 nur sechs gestoppte Transporte, so konnten 2013 immerhin 97 illegale Müllexporte vereitelt werden.

Auch in anderen Ländern Europas hat man laut Europol dem Einsatz gegen solche Transporte eine höhere Priorität verliehen.

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