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Forschung Universität Uppsala

Wie der Herr so der Hund?

Publicerat fredag 6 februari 2015 kl 10.00
"Die Krankheit hab ich auch!"
(2:18 min)
Vårdhunden Livia
Livia ist die perfekte Gesellschaftsdame (Foto: Katarina Sundberg/SR)

Wissenschaftler der Universität Uppsala wollen in einer Studie untersuchen, inwieweit Tierhaltung die Gesundheit älterer Menschen beeinflusst.

Dabei sollen sowohl die Haustiere als auch ihre Besitzer im Blickpunkt stehen.

„Wir werden Informationen aus den landesweiten Akten des Gesundheitswesens mit Angaben über Hundebesitzer verknüpfen, die die Landwirtschaftsbehörde und der Verband für das Schwedische Hundewesen (Svenska Kennelklubben) haben“, beschreibt Tove Fall im Schwedischen Rundfunk die Methode ihrer Studie.

Wechselwirkung

Durch diese Arbeitsweise wollen die Forscher ergründen, ob Hundehalter im Allgemeinen gesünder sind als andere Menschen.

Fall vermutet, dass der Besitz eines Hundes die Gesundheit gerade älterer Menschen beeinflusst, weil sie dadurch Gesellschaft haben und sich notgedrungen mehr bewegen, schließlich muss so ein Hund Gassi gehen.

Negative Effekte

Aber Hundehaltung kann möglicherweise auch Stress bedeuten, so die These: Zum Beispiel, wenn das Tier ernstlich krank wird:

„Dann muss man den Weg zum Tierarzt machen und gegebenenfalls kostspielige Behandlungen erwägen und finanzieren. Oder der Tierhalter muss sogar entscheiden, ob sein Hausgenosse eingeschläfert wird.“

Das Projekt wird auch prüfen, inwieweit die Tiere ähnliche Krankheiten wie ihre Besitzer haben. Tove Fall hat die Erfahrung gemacht, dass Herrchen oder Frauchen beim Tierarzt nicht selten überrascht ausrufen: „Aber genau das hab ich ja auch“, wenn sie hören, an welcher Krankheit ihr Hund leidet.

Spiegelung des eigenen Ich

Dafür kann es verschiedene Gründe geben, mutmaßt Tove Fall: „Der Lebensstil zum Beispiel: Ein Mensch, der es mit dem, was er isst, nicht so genau nimmt, denkt möglicherweise auch nicht sehr darüber nach, welches Futter er seinem Haustier vorsetzt. Ein Frauchen, das sich viel mit Fitness beschäftigt, verschafft vermutlich auch seinem Tier mehr Bewegung.“

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