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HSBC-Skandal

Schwedische Millionäre im Steuerparadies

Publicerat måndag 9 februari 2015 kl 12.51
Andreas Andersson (Foto: Nils Petter Nilsson/TT)
Immer am Ball: Andreas Andersson (Mitte; Foto: Nils Petter Nilsson/TT)

Der Skandal um den Schweizer Ableger der britischen Großbank HSBC, der Wohlhabenden weltweit bei der Steuerhinterziehung in großem Stil geholfen hat, zieht auch in Schweden weitere Kreise. 

Der Tatbestand der Steuerhinterziehung war zwar in der Öffentlichkeit seit längerem bekannt gewesen. Der internationale Rechercheverband ICIJ hatte aber am Montag Dokumente veröffentlicht, die Aufschluss über das Ausmaß des Skandals geben. Laut dem Schwedischen Rundfunk befinden sich in dem Material auch die Namen von rund 500 Schweden. Viele von ihnen hätten sich jahrelang hinter anonymen Bankkonten und Briefkasten-Firmen versteckt. 

Nach Bekanntwerden des Skandals und der Ankündigung der Schweiz, zwecks Aufklärung mit den Steuerbehörden mehrerer Länder zusammenarbeiten zu wollen, haben laut der schwedischen Finanzamt an die 4500 Schweden ihre zunächst geheim gehaltenen Einkünfte per nachträglicher Erklärung öffentlich gemacht. Dazu gehört der frühere Fußball-Nationalspieler Andreas Andersson. Er hatte 2007 in Schweden sein Einkommen mit umgerechnet reichlich 150.000 Euro angegeben. Auf seinem Schweizer Nummernkonto lagerte gleichzeitig ein Betrag von mehr als zehnfacher Höhe.

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