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Gesundheitsminister

Rauchverbot in Restaurants auch bald im Freien

Uppdaterat onsdag 18 februari 2015 kl 15.15
Publicerat onsdag 18 februari 2015 kl 08.14
"Die meisten wollen ja aufhören"
(2:34 min)
rökning, röka, cigarett
Bald nur noch im Versteck (Fredrik Sandberg / TT)

Schwedens Gesundheitsminister Gabriel Wikström will das Rauchen auch im Freien an verschiedenen öffentlichen Plätzen verbieten.

Dazu gehören neben dem Außenbereich von Restaurants auch Spielplätze, Sportstadien und Anlagen im öffentlichen Nahverkehr.

„Mit dieser Maßnahme erreichen wir, dass mehr Menschen mit dem Rauchen aufhören. Dies hilft den Rauchern selbst, der allgemeinen Gesundheit und den damit verbundenen Kosten für die Gesellschaft“, so der Gesundheitsminister im Schwedischen Rundfunk.

Für die Raucher werde ein Verbot, beispielsweise im Außenbereich von Restaurants, ein Ansporn zum Aufhören sein, glaubt der schwedische Gesundheitsminister.

"Hilfe für die Raucher"

„Schränken wir die Raucherplätze ein, so wird dies eine große Hilfe sein für viele Raucher. Die meisten wollen ja mit dem Rauchen aufhören, können aber nicht, weil der Druck durch Andere so stark ist. Etwa wenn sich andere Raucher an denselben Plätzen aufhalten.“

Bereits seit 2005 gilt in Schweden absolutes Rauchverbot in Restaurants und Kneipen. Ausnahmen wie Raucherlokale oder speziell abgegrenzte Raucherbereiche, in denen die Kneipengäste mit ihren Getränken sitzen dürfen, gibt es keine. Weil die Restaurantbesitzer selbst hauptverantwortlich dafür sorgen müssen, dass die Gäste die Kippe stecken lassen, wurde das Rauchverbot damals ohne größere Proteste und Nichtbeachtung konsequent umgesetzt wurde.

Um dem Laster noch schärfer begegnen zu können, wird jetzt auch über neutrale Verpackungen für Zigaretten und strengere Regeln für die Auslage in Geschäften nachgedacht. Die Regierung hat einen Ermittler eingesetzt, der die Rechtslage zur Durchführung der Vorhaben überprüfen soll. Zuvor hatte die Behörde für öffentliche Gesundheitsfragen eine entsprechende Empfehlung abgegeben.

Andere Lage als 2005

Mit einem weiteren Verbot könnten aber neue Probleme auftreten, die es so 2005 nicht gegeben habe, wie Stefan Lundin von der Interessenorganisation der Gastronomie, Visita, sagt:

„Damals, als das Rauchverbot eingeführt wurde, haben die Restaurantbetreiber die Möglichkeit erhalten, ihre Gäste an andere Orte zum Rauchen zu verweisen, etwa in den Außenbereich. Falls dies in Zukunft aber tatsächlich verboten sein sollte, so frage ich mich, wohin soll man die Gäste dann schicken?“

Dazu gehören neben Restaurants auch Spielplätze, Sportstadien und Anlagen im öffentlichen Nahverkehr, so Wikström in der Tageszeitung Dagens Nyheter. Um dem Laster noch schärfer begegnen zu können, wird auch neutrale Verpackungen für Zigaretten und strengere Regeln für die Auslage in Geschäften nachgedacht.

Die Regierung hat einen Ermittler eingesetzt, der die Rechtslage zur Durchführung der Vorhaben überprüfen soll. Zuvor hatte die Behörde für öffentliche Gesundheitsfragen eine entsprechende Empfehlung abgegeben.

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