Du måste aktivera javascript för att sverigesradio.se ska fungera korrekt och för att kunna lyssna på ljud. Har du problem med vår sajt så finns hjälp på http://kundo.se/org/sverigesradio/
Eklat im Schwedischen Rundfunk

Peinliche Frage nach jüdischer Mitschuld

Publicerat onsdag 18 februari 2015 kl 09.18
En israelisk flagga utanför synagogan i Köpenhamn där en person sköts ihjäl. Foto: AP Photo/Michael Probst/TT.
Für manche eine Provokation? (Foto: Michael Probst/AP Photo/TT)

Eine Sendung des Schwedischen Rundfunks mit dem israelischen Botschafter Isaac Bachmann zu den Anschlägen in Kopenhagen, Angriffen auf jüdische Einrichtungen und die Aufforderung von Israels Regierungschef Netanyahu, dass Juden nach Israel auswandern sollten, hat zu scharfen Protesten geführt.

Die Journalistin hatte den israelischen Botschafter unter anderem gefragt, ob die Juden nicht eine Mitverantwortung dafür trügen, dass sie angegriffen werden. Die Herausgeber der Sendung haben daraufhin um Entschuldigung gebeten. Die Frage führe die Gedanken in eine falsche Richtung und belege sowohl Individuen als auch eine verfolgte Gruppe mit Schuld.

Die jüdische Gemeinschaft sei von furchtbaren Terror getroffen und habe alle Teilnahme und Sympathien, so eine Stellungnahme der verantwortlichen Redakteure. Der Schwedische Rundfunk hat darüber hinaus angekündigt, die entsprechenden Stellen auch aus dem Internetangebot und den Archiven zu nehmen. Bereits bei den Anschlägen in Paris Ende Januar hatte es Proteste gegeben, weil eine Reporterin davon gesprochen hatte, dass die Opfer „nicht unschuldig“ gewesen seien. 

Grunden i vår journalistik är trovärdighet och opartiskhet. Sveriges Radio är oberoende i förhållande till politiska, religiösa, ekonomiska, offentliga och privata särintressen.
Har du frågor eller förslag gällande våra webbtjänster?

Kontakta gärna Sveriges Radios supportforum där vi besvarar dina frågor vardagar kl. 9-17.

Du hittar dina sparade avsnitt i menyn under "Min lista".