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Hintergrund - Flüchtlingskrise

Schwedische Grenzkontrollen entlasten Rostock

Publicerat fredag 13 november 2015 kl 12.51
Interview mit #hrohilft: „Unser Ziel ist Schweden, und da kommen wir auch hin“
(3:17 min)
Poliser på plats vid färjan i Trelleborg. Foto: Anton Kalm/Sveriges Radio
In Trelleborg kontrolliert die Polizei dann die Pässe. Wer keinen hat, kann Asyl beantragen (Foto: Anton Kalm/Sveriges Radio)

Die Entscheidung Schwedens, Grenzkontrollen einzuführen, hat sich drastisch auf die Situation in Rostock ausgewirkt. Nachdem die Fährgesellschaften Passkontrollen vor der Überfahrt durchführen, wählen nur noch wenige diesen Weg nach Schweden.

Die Lage habe sich schlagartig geändert, erzählt Ali (Name von der Redaktion geändert) von der Organisation Rostock hilft (#hrohilft). Am Freitagmorgen befanden sich nur noch knapp über 200 Flüchtlinge in Rostock. Am Tag zuvor waren es noch 770 gewesen. Die meisten seien mit dem Zug abgereist.  

Es seien 600 Leute Richtung Schweden aufgebrochen, und da der Weg über die Ostsee versperrt war, hätten sie den Zug genommen. „Unser Ziel ist Schweden, und da kommen wir auch hin“, haben die Flüchtlinge gesagt, so Ali.

Vorsichtige Reedereien

Die Reedereien hätten keine Stellungnahme mehr abgegeben. Rostock hilft könne nur mutmaßen, dass sie Angst haben, auf Passagieren sitzenzubleiben und deshalb Pässe kontrollieren.

Die Lage in Rostock hat sich schrittweise in den vergangenen Wochen entspannt. Zunächst waren in der Hansestadt rund 2.000 Flüchtlinge. Dann kam die Ankündigung des schwedischen Migrationsministers Morgan Johansson, dass Schweden nicht genug Unterkünfte habe und die Flüchtlinge in Deutschland bleiben sollen. Schon vor dieser Ankündigung lag die Zahl der Flüchtlinge in Rostock bei1.300, später bei knapp 800.

Jetzt – nach Einführung schwedischer Grenzkontrollen – sind es gut 200. Die meisten Menschen aber hätten ihren Weg gefunden, so Ali von Rostock hilft.

Dieter Weiand

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