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Terror

Kaum Hilfe für IS-Aussteiger

Publicerat tisdag 17 november 2015 kl 11.11
"Die Menschen haben große Angst"
(0:57 min)
Mona Sahlin, Koordinatorin für den Einsatz gegen gewaltbereiten Extremismus (Bild: SVT)
Mona Sahlin, Koordinatorin für den Einsatz gegen gewaltbereiten Extremismus (Bild: SVT)

Für Menschen, die aus dem Netzwerk der Terrororganisation IS aussteigen wollen, gibt es in Schweden bisher nur sehr begrenzt Hilfe.

 

Es sei schwierig, den Bedarf an derartiger Hilfe einzuschätzen. Bisher hätten nur sehr wenige Betroffene darum gebeten, sagte Mona Sahlin, nationale Koordinatorin für die Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus, der Tageszeitung Metro. Die Menschen hätten "große Angst". Laut einem Regierungsbeschluss vom März soll Sahlin eine Empfehlung vorlegen, wie der Staat Aussteiger aus der Islamistenszene unterstützen kann. Der Vorschlag werde aber nicht vor dem kommenden Sommer präsentiert, sagte Sahlin.

Am Montag hatte das Rote Kreuz im Auftrag Sahlins eine landesweite Hilfs-Telefonlinie für Angehörige und Freunde gewaltbereiter Islamisten eröffnet. Nach Angaben des Staatsschutzes reisen monatlich fünf bis zehn Personen aus Schweden nach Syrien und in den Irak, um sich dort dem IS anzuschließen.

Von den fünf größten schwedischen Städten hat laut Svenska Dagbladet bisher nur Linköping einen Handlungsplan zur Bekämpfung von gewaltbereitem Extremismus.



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